Presseberichte

          vom 25. November 2018

           Spielsaison 2018/2019
 

          

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Die Stadtmeisterschaft nimmt Fahrt auf!

Auch in der zweiten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach, lief nicht alles "programmgemäß", sprich erwartet. Hier ist in erster Linie der Sieg von Michael Bellmann über Jens Schmidt zu nennen. Sein favorisierter Meuselwitzer Gegner nahm das Angebot eines Bauerngewinns dankend an. Doch im Verlaufe der Partie stellte sich heraus: mit fatalen Folgen! Der Altenburger nahm und bekam die Regie über das Geschehen in seine Hände und gewann mit einem druckvollen und  imponierenden Angriffsstil. Johannes Naundorf zeigte gegen Joachim Haase erfrischendes Schach! Völlig durch dacht und weitgerechnet opferte er seine Dame gegen zwei Türme und landete einen Mattsieg. Haarig ging es in der Partie Jürgen Barth gegen Jörg Bischoff zu. Im Zentrum der 64 Felder fiel die Entscheidung zu Gunsten des Weißspielers, der gegen seinen, sich in höchster Zeitnot befindlichen Gegner einen schönen Mattsieg erspielte. Unfreiwillig half Günter Funke bei seiner Niederlage gegen Manfred Pfau in einer ausgeglichenen Partie erst in der Endphase durch einen Fehler in Zeitnot mit. Lothar Kussauer (mit wahrer Verteidigungsschlacht) und Helmut Behnke  (vehement angreifend) lieferten sich ein umkämpftes Gefecht, das keiner für sich entscheiden konnte und unentschieden endete. Im Match Falk Pollmer gegen Birger Watzke waren die Prioritäten klar gesetzt. Der mit den schwarzen Steinen spielende und favorisierte Birger Watzke stellte durch gekonntes  Angriffsspiel  die Weichen überzeugend auf Sieg. Es zeigte sich, das In Sachen Spielgestaltung beim Nachwuchsspieler Niclas Braun gegen Jörg Odrich  noch Nachholebedarf besteht. da nützte auch seine gut gespielte  Eröffnung nichts, denn sein Gegner erzeugte Spieldruck, der sich deutlich im Spielverlauf zeigte und spielentscheidend wurde. So endete der Kampf mit einem deutlichen Sieg. Valerie Müller behielt gegen Nachwuchsspieler Vincent Rackow erst nach einem Damengewinn die Oberhand und konnte den Materialgewinn in überzeugender Weise in den Partiegewinn ummünzen. Kampflos gewann Nachwuchsspieler Phillip  Angus Popp, da sein Frohburger Kontrahent Juri Bondarew nicht antreten konnte und bedauerlicherweise aus privaten Gründen aus den Turnier ausscheidet! Der Nachwuchsspieler Valentin Geier gewann kampflos einen Punkt.

Windischleuba, den 11.12.18
Manfred Pfau

 

Der Meuselwitzer SV bleibt alleiniger Spitzenreiter!

​In der 3. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Ost, musste der Meuselwitzer SV beim ThSV Triebes zwar mit einer 4 : 4 Punkteteilung erstmalig in dieser Saison Federn lassen, doch dank der Konkurrenz, die dies nicht ausnutzen konnte, bleibt der Club mit 5 Punkten alleiniger Spitzenreiter. Am Spitzenbrett hielten Johannes Naundorf und am 2. Brett Andreas Eicke ihre spielstarken Gegner auf Schlagdistanz und ließen mit ihren Punkteteilungen nichts anbrennen. Zwei weitere Remisentscheidungen waren die Endergebnisse in den Partien von Jörg und Jens Schmidt. In den Partieanalysen nach Spielschluss wurde deutlich, das vor allem Jens Schmidt den Mannschaftserfolg mit einem möglichen Sieg aus der Hand gab. Der Angriff ist in der Regel die beste Verteidigung. Jedoch nicht so bei Dominic Großmann, der nach überhasteten Angriffen ins Hintertreffen geriet und verlor. Zweifellos Vorteil in seiner Partie verzeichnete Stefan Hilbert. Doch eine erfolgreiche Endspielführung mit ungleich farbigen Läufern auf beiden Seiten hat seine Tücken. Mit viel Spielgeschick lenkte sein Gegner die Partie in ruhiges Remisfahrwasser. Viel Risiko investierte Lutz Steigemann in seine Partie. Ein  Figurenopfer, das vom Gegner einfach nicht einzuordnen war,  verhalf ihm zu einem sehenswerten Sieg. Ein Blick seiner Mannschaftskameraden auf das Brett von Harald Hofmann sagte allen, hier ist ein Partiegewinn drin. Doch für ihn gilt in erster Linie: Sicherheit geht vor. Und so endete das Match unentschieden.

Das war ein Befreiungsschlag des SC Altenburg! Hauchdünn mit 4,5 : 3,5 konnte der SV Schott Jena bezwungen werden. Mit diesem ersten Punktspielsieg und 2 Mannschaftspunkten entfernte sich die Mannschaft von den Abstiegsplätzen und erkämpfte den 8. Tabellenplatz. Doch es war ein hartes Stück Arbeit, wie der Spielverlauf deutlich macht. Am Spitzenbrett gelang es Felix Kühnast, mit einem glänzend herausgespielten Sieg ( trotz deutlichem Materialnachteil schaffte er einen eindrucksvollen und nicht zu parierenden Königsangriff), den Mannschaftssieg abzusichern. Jürgen Barth hatte bei seiner erzielten Punkteteilung alles im Griff, doch Joachim Haase musste in einer Partie, in der nach einem beidseitigen Angriffsfeuerwerk die Vorteile sich auf Seiten des Gegners verlagerten, die Partie verloren geben. Sowohl Ingolf Götze wie Holger Vincenz gelang es, ihre Partien völlig auszugleichen und ein Remis zu erzielen. Der Partieverlauf von Helmut Behnke war ein Musterbeispiel dafür, das im Schach eine "gewonnene" Partie auch erst mal gewonnen werden muss. Klar und deutlich im Materialnachteil (Der Sieg für den Gegner war nur augenscheinlich eine Frage der Zeit), wandelte sich urplötzlich das Blatt völlig. Mit vollem Risiko und alles in die Waagschale werfend, gelang Helmut Behnke ein eindrucksvolles Matt des gegnerischen Königs. In den Partien von Michael Bellmann und Klaus Mäder war kein Vorteil auf einer Seite erkennbar. Sie ließen beide nichts zu, ohne  auch selbst noch etwas bewirken zu können. Leistungsgerecht endeten beide Partien unentschieden.

Windischleuba, den 26.11.18

Manfred Pfau

 

Die Zweite von Meuselwitz schließt zur Spitze auf!

In der 3. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga, Altenburg/Gera, gelang es der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV, durch einen internen, klaren 3 : 1 Sieg gegen die III. Mannschaft, ungeschlagen mit 6 Punkten zur Spitzengruppe mit den punktgleichen Mannschaften vom SC Liebschwitz III und ESV Gera III  aufzuschließen. Doch die III.  Meuselwitzer Mannschaft  gab sich vorn vornherein durchaus nicht geschlagen. Am 1. Brett gelang es Jessica Uhlig mit ihrer bekannten Spielstärke durch einen schönen Sieg über Tina Neumann ihre Mannschaft im Mannschaftskampf zu halten. Doch Natalie Kohl gegen Richard Gottschling, Jessica Meyer gegen Rohland Gottschling und Bernd Joachim gegen Johanna Biel rückten die Verhältnisse mehr als deutlich zurecht. Ihre drei Nachwuchsgegner, mit viel zu wenig Spielpraxis, konnten da nicht mithalten. 

Die II. Mannschaft des Schachclubs Altenburg hatte mit dem ESV Gera einen Titelanwärter zu Gast, der seine vorhandene Spielstärke durch einen souveränen 4 : 0  Punktspielsieg klar und deutlich unter Beweis stellte. Am 1. Brett stand Bernd Reeg (Altenburg zuerst genannt) gegen Gert Gwosdz  von Beginn an unter hohem Angriffsdruck und fand einfach kein Konzept, um dagegen zu halten. Falk Pollmer hatte mit Albrecht Beer einen erfahrenen und routinierten Gegner, der ihm im Spielverlauf vor allem spieltaktisch immer mehr vor Probleme stellte, die fast zwangsläufig zu Ungenauigkeiten und Partieverlust führten. Ebenso schwer die Aufgabe von Gerhard Prechtl gegen Mario Krüger, der sehr dominant und zielstrebig den Partiegewinn ansteuerte. Valerie Müller stand gegen Peter Skibbe vor einer Aufgabe, die er nicht bewältigen konnte. Er hatte trotz all dem gezeigten Kampfgeist nicht die Spur, um ernsthaft dagegen zuhalten.

Die III: Mannschaft des SC Altenburg hatte gegen den SV Liebschwitz III in Gera anzutreten. Manfred Pfau (Altenburg zuerst genannt) hatte mit Berthold Müller einen spielstarken Gegner, der alle Angriffsbemühungen im keime erstickte und selbst sehr gut ins Spiel fand. Nach einem Großabtausch einigten sich aber beide Seiten auf eine Punkteteilung. In einem Caro-Can- Duell (Eröffnungsform) zwischen jörg Odrich und Mario Watzlawek, hatte der geraer Vorteile und einen Bauerngewinn. Die Gegenoffensive sah für den Altenburger vielversprechend aus. Es bestand durchaus die Chance, das Spiel zu drehen. Doch eine Figurenabwicklung hatte er leider völlig falsch bewertet und ausgeführt und diese führte zum Figurenverlust damit zur Partieaufgabe. Frank Adebar spielte gegen Lutz Hartmann eine Eröffnung mit Betonung Angriff, doch mit viel zu wenig Absicherung seiner Königsstellung. Dies sollte sich rächen und zum Partieverlust führen. Der erstmalig in einem Punktspiel eingesetzte Nachwuchsspieler Vincent Rackow erzielte gegen Silvio Thoß durchaus Gleichwertigkeit in der Stellung. Leider spielte ihm Aufregung und übereilte Zugausführung einen Streich und führte zum Damenverlust. Damit endete der Punktekampf klar und deutlich mit 3,5 : 0,5 für den SV Liebschwitz III.

Die III. Mannschaften des Meuselwitzer SV sowie des SC Altenburg belegen in der Tabelle den 5. bzw. 7. Platz. Die II. Mannschaft des SC Altenburghat ohne einem Punkt die rote Laterne.

Windischleuba, den 26.11.18

Manfred Pfau

 

Die Stadtmeisterschaft von Altenburg lebt!

Das größte Schachturnier der Skatstadt Altenburg begann!  Unter den 20 gemeldeten  Teilnehmer befinden sich erfreulicher Weise auch  vier Nachwuchsspieler aus der Trainingsgruppe der Reichenbachschule Altenburg von Übungsleiter Manfred Pfau. Es handelt sich um Phillip Angus Popp, Niclas Braun , Vincent Rackow und Valentin Geyer, die sich dieser großen Herausforderung stellen und Spielpraxis sammeln wollen. Außerdem streben sie das erreichen bzw. bestätigen einer DWZ (Deutsche Wertungszahl) an. Das 9 monatige Turnier (in jedem Monat wird eine Partie gespielt und jeder Spieler hat dazu den gesamten Monat Zeit) wird mit einer verkürzten Bedenkzeit von jeweils 36 Zügen in 1,5 Stunden durchgeführt. Nach erreichen dieser Zuganzahl erhalten alle Schachfreunde noch 30 Minuten Zeit, um  die Partie für sich zu entscheiden.  Allerdings bedeutet eine Zeitüberschreit-ung (Blättchenfall) automatisch den Verlust der Partie. Mit einem Paukenschlag begann in der ersten Runde das Match zwischen den favorisierten Birger Watzke  (Gera/Langenberg ) und Lothar Kussauer. Völlig unerwartet konnte der Altenburger gegen seinen spielstarken Gegner ein Remis erkämpfen! Völlig seiner Favoritenrolle gerecht und mit klarem Sieg erfüllte Johannes Naundorf vom Meuselwitzer SV gegen den Frohburger Juri Bondarew seine Pflichtaufgabe. Sein Gemeinschafstkamerad Jens Schmidt (ebenfalls vom Meuselwitzer SV) gewann gegen Falk Pollmer auf Grund seiner überlegenen Spielanlage sehr sicher. Jörg Odrich hatte gegen Jürgen Barth (Stadtmeister des vergangenen Jahres) in einem Altenburger Duell einen schweren Stand und musste die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. In einem Duell auf Augenhöhe begegneten sich Manfred Pfau und Valerij Müller. Das lange Zeit völlig ausgeglichene Match wurde erst im Endspiel, begünstigt durch den Gewinn eines Bauern vom Spieler mit den weißen Steinen entschieden. Erwartungsgemäß konnte Michael Bellmann gegen den jungen Vincent Rackow all seine Stärken einbringen und den kämpferisch auftretenden Nachwuchsspieler besiegen. Helmut Behnke hatte mit Valentin Geyer den jüngsten des Nachwuchses als Gegner. Die gekonnten Mittelspielaktionen des Routiniers brachten gegen den bis zum Schluss kämpfenden Valentin die Entscheidung. Der Frohburger Jörg Bischoff war gegen den Nachwuchsspieler Niclas Braun klarer Favorit und bewies das in überzeugender Weise. Joachim Haase gewann kampflos, da sei junger Gegner Phillip Angus Popp keinen Spieltermin nutzen konnte. Günter Funke zog ein Freilos und sicherte sich damit einen Punkt.

Windischleuba, den 13.11.18
Manfred Pfau

 

Meuselwitz ist mit klarem Sieg Tabellenführer!

In der 2. Runde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, katapultierte sich der Meuselwitzer SV mit einem klaren 5,5 : 2,5  Sieg über Jenapharm Jena an die Tabellenspitze! Dabei fing es gar nicht so rosig an, denn Johannes Naundorf fand am Spitzenbrett sich weder mit seinem Gegner noch seiner Spielfortsetzung an diesem Tag zurecht. Eine kleine Ungenauigkeit im Spielaufbau bereits aus der Eröffnung heraus verdarb ihm völlig sein Konzept und er musste eine Niederlage akzeptieren. Doch dann legten die Meuselwitzer richtig los. Andreas Eicke gelang durch ein gekonnt gespieltes Leichtfigurenendspiel, das seinen Gegner in höchste Zeitnotprobleme brachte, ein schöner Sieg. Gleiche Qualitäten (Endspielstärke) bewies Jörg Schmidt bei seinem vollem Erfolg.vMit seinem spielerischen Vermögen bringt er alles in trockene Tücher. Ganz einfach hatte es Jens Schmidt, denn er siegte kampflos. Torsten Kohl brachte das aufs Brett, was er am besten kann - ein unentschieden. Doch in seinem Match waren durchaus Optionen zu mehr. Die Punkteteilungen von Dominic Grossmann (mit Ambitionen zum Brettsieg) und von Stefan Hilbert dienten vor allem der Absicherung des Mannschaftserfolges zu diesem Zeitpunkt. Doch Lutz Steigemann setzte noch einen drauf und führte seine Partie durch gekonnte Ausnutzung eines Bauernvorteils zum Erfolg.

Für den SC Altenburg gab es beim favorisierten Kings Club 98 Jena nichts zu holen und die 3 : 5 Niederlage war nach den Spielanalysen sogar noch schmeichelhaft. Am Spitzenbrett hatte Felix Kühnast gegen seinen spielstarken Gegner eine ganz schweren Stand und kämpfte auf verlorenen Posten. Für alle seine Angriffsbemühungen hatte sein Widerpart die besseren Antworten und er gab seine Partie auf. Jürgen Barth gelang mit viel Geschick und taktischen Wendungen ein Remis, doch Joachim Haase, längere Zeit ohne Spielpraxis sah an diesem Tag kein Land und verlor. Die Siege von Ingolf Götze und Holger Vincenz brachten zwar Resultatverbesserungen im Mannschaftskampf, sollten jedoch richtig eingeordnet werden. In beiden Brettkämpfen "halfen" die Gegner entscheidend mit. Auch Helmut Behnke hatte schon erfolgreichere Spielzeiten erlebt. An diesem Tag ging fast gar nichts und er musste die Partie abgeben. Dagegen war das Remis von Klaus Mäder zum Teil verschenkt, denn bei einem richtigem Abtausch hatte er die Chance zum Brettsieg. Falk Pollmer sah in seiner Partie kaum Land und konnte seine Niederlage nicht vermeiden. Drei Mannschaften sind bisher ohne Punkt und dazu zählen leider auch die Altenburger.

Windischleuba, den 22.10.18
Manfred Pfau

 

Doppelte Derbysiege für Meuselwitz!

Das war ein toller und erfolgreicher Punktspieltag in der Kreisliga Altenburg/Gera für die Meuselwitzer Mannschaften. Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV besiegte die II. Mannschaft des SC Altenburg klar und deutlich mit 3 : 0! Da beide Mannschaften dezimiert antraten, blieb das Duell am 4. Brett ohne Wertung. Am 1. Brett konnte Harald Hofmann (Meuselwitz zuerst genannt) seine Spielstärke zum wiederholten Male eindrucksvoll unter Beweisstellen und nutzte einen Figurengewinn zum Sieg. Anke Kohl wurde die Deutliche Siegerin gegen Gerhard Prechtl. Sie spielte gegen den viel zu defensiv und nur auf Verteidigung eingestellten Altenburger zielstrebig und druckvoll und so war der Partiegewinn nur eine Frage der Zeit. Ein richtig spannendes und gutklassiges Duell entstand zwischen Johanna Biele und Valerie Müller. Hier ging es wechselhaft und hoch her, doch in der Endphase der Partie gelang  Johanna doch das bessere Endspiel und sie konnte diese umkämpfte Partie für sich entscheiden.

Die III. Mannschaft des SC Altenburg befand sich im Duell gegen die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV in argen Besetzungsproblemen. Faktisch stand der Altenburger Mansnchaftsleiter Manfred Pfau zu Spielbeginn allein da auf weiter Flur. Damit der Mannschaftskampf trotzdem stattfinden konnte, mobilisierte er noch den Schachfreund Jörg Odrich. So kam es am 1. Brett zum Match zwischen Manfred Pfau und Tina Neumann, das der Altenburger durch einen krassen Fehler (Verlust der Dame durch Eroberung eines "vergifteten Bauerns") sehr schnell verlor.

Doch Tina hatte auch sofort erkannt, das die Deckungsfigur für die Dame durch das Schlagen mit den Läufer ein Schach bewirkte. Die sofortige Partieaufgabe war die Folge. der Kampf zwischen Jörg Odrich und Natalie Kohl war von Angriffsbemühungen des Altenburgers und guten Abwehrvermögen  von Natalie geprägt. Es kam zu einer Spielsituation , in der keiner von Beiden eine Spielfortsetzung fand und eine dreimalige Zugwiederholung die Punkteteilung zwangsläufig herbeiführte.

Damit konnte die III. Mannschaft des Meuselwitzer SV mit 4 Punkten zu den Spitzenmannschaften Liebschwitz III und ESV Gera III punktgleich aufschließen. Mit 2 Punkten steht die III. Mannschaft des Meuselwitzer SV auf dem 4. Platz und die III. Mannschaft des SC Altenburg punktgleich auf Rang 7. Der II. Mannschaft des SC Altenburg bleibt ohne Punkterfolg nur der 8. Platz.

Windischleuba, den 23.10.18
Manfred PFau

 

Erfolgreicher Meuselwitzer Punktspielstart!

Der SC Altenburg beginnt mit Niederlage!

Das war ein Einstand nach Maß! In der ersten Runde der Schach - Bezirksliga, Ost, gelang dem Meuselwitzer SV bei der II. Mannschaft des VFL Gera ein klarer und deutlicher 5,5 : 2,5 Sieg! Mit einem 3. Tabellenplatz zeigt die Mannschaft, wo es in dieser Saison hin gehen soll - und zwar nach oben! Am Spitzenbrett fand ein Duell auf Augenhöhe statt, das Johannes Naundorf mit einem Remis beendete. Andres Eicke gelang äusserst geschickt in einem Springer- Läufer -Endspiel die Verwandlung seines Freibauern zur Dame und damit der Brettsieg. Das Remis von Jörg Schmidt wurde durch eine Zugwiederholung ( 3x die erspielte gleiche Stellung in einer Partie auf beiden Seiten) erreicht. Jens Schmidt mit zeitigen Materialvorteil ( eine Dame für Turm/Läufer) reichte, die Partie für sich entscheiden. In den Partien von Dominic Großmann und Stefan Hilbert war sogar noch mehr drin als die jeweilige Punkteteilung. Torsten Kohl profitierte von einer ungenutzten Spielmöglichkeit seines Gegners, die Partie zu drehen. Danach setzte sich die Spielstärke des Meuselwitzers klar durch. Die Punkteteilung von Lutz Steigemann wurde dem Spielablauf völlig gerecht.

Der SC Altenburg verlor gegen den SV Gera/Langenberg mit 3 : 5. Die favorisierten Gäste gewannen zwar auch in dieser Höhe völlig verdient, doch die Entscheidung des Mannschaftskampfes wurde vom Ausgang des Matches am Spitzenbrett durch Felix Kühnast bestimmt. Er brachte seinen Gegner in höchste Zeitnot doch sein Sieg und das mögliche 4 : 4 Unentschieden im Mannschaftskampfes trat nicht ein. Sein Gegner drehte mit Nervenstärke und Spielwitz in den letzten Sekunden des aufregenden und dramatischen Kampfes das Match  noch zu seinen Gunsten. Jürgen Barth trat selbstbewusst und spielstark auf und ließ seinen Gegner bei seinem Sieg keine Chance. Dagegen fand Ingolf Götze(ständig in der Defensive) keine Möglichkeit, seine Niederlage abzuwenden. Sowohl Holger Vincenz wie Klaus Mäder befanden sich bei ihren erreichten Punkteteilungen auf der Leistungsebene ihrer Gegner. Zum Schachspiel gehört Glück durch Patzer des Gegners. Ein ungedeckter Springer seines Gegners verhalf Falk Pollmer zum Figuren und sofortigen Partiegewinn. Dagegen fand Manfred Pfau in seiner Partie nie die Möglichkeit, den starken Angriffsdruck seines spielstarken Gegners zu entkräften. und musste kapitulieren
Windischleuba, den 24.09.18

Manfred Pfau

Überraschung im internen Duell des SC Altenburg!

Der Meuselwitzer SV II siegt klar!

Bereits in der ersten Punktspielrunde der Kreisliga Altenburg/ Gera gab es mit dem 2,5 : 1,5 Sieg der III. Mannschaft über die II. Mannschaft des SC Altenburg ein unerwartetes Ergebnis. Am 1. Brett duellierten sich Bernd Reeg und Jörg Odrich. Die umkämpfte Partie hatte trotz zwischenzeitlicher besserer Stellung von Odrich keinen Sieger und endete remis. Die eigentliche Entscheidung des Mannschaftskampfes führte Frank Adebar am 2. Brett herbei, der mit einem überraschenden Figurenopfer Gerhard Prechtl bezwang und die Partie für sich entscheiden konnte. Einen Achtungserfolg am 3. Brett erreichte der eingesetzte Nachwuchsspieler Vincent Rackow, der in einer umkämpften Partie Valerij Müller ein Remis abtrotzte. Die Nachwuchsspieler Moritz Langer und Phillip Angus Popp am 4. Brett taten sich bei ihrem Unentschieden nicht ernstlich weh.

Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV bezwang die V. Mannschaft des SV Liebschwitz genau so klar wie es das 3,5 :0,5 Ergebnis aussagt. Tina Neumann hatte am 1. Brett ein wenig Mühe mit ihrem Gegner, deshalb geht die Punkteteilung völlig in Ordnung. Doch schon Natalie Kohl am 2. Brett machte Nägel mit Köpfen und siegte unangefochten. Ebenso Bernd Joachim am 3. Brett, der nichts anbrennen ließ und klar siegte. Harald Hofmann am 4. Brett ließ seinem Gegner keine Chance und siegte mehr als souverän.Die III. Mannschaft des Meuselwitzer SV hatte beim ESV Gera IV anzutreten und wurde bei ihrer 1 : 3 Niederlage auf dem falschen Fuß erwischt. Dies begann am 1. Brett bei Jessica Uhlig, die bei ihrem Punktspielstart nach längerer Schachabstinenz nicht in ihr Spiel fand und verlor. Ganz verrückt wurde es in der Partie von Heike Goldmann am 2. Brett. Heike war total überlegen, brachte ihren Gegner in absolute Zeitnot, doch dann ließ sie ihre Dame ungeschützt stehen?! Das war auch die Entscheidung des Mannschaftskampfes., denn sowohl  Anke Kohl (in einem wechselhaften Kampf, der hin und her wogte) wie auch  Johanna Biehle, mit einem Dauerschach ( dabei gibt es für den gegnerischen König kein Entrinnen, aber auch keine Mattstellung) erkämpften sich Punkteteilungen.Bereits jetzt zeichnet sich eine brisante und große Spannung versprechende Kreisligasaison ab, denn nicht weniger als 10 Mannschaften bewerben sich um den Titel des Kreismeisters, der zu Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse berechtigt.
Windischleuba, den 24.09.18

Manfred Pfau


Die neue Punktspielsaison in Schach steht in den Startlöchern!

Wenn am Sonntag, den 23.09.18 die neue Punktspielsaison in Schach beginnt, stehen auch Schachmannschaften von Altenburg und Meuselwitz bereit. In der Bezirksliga, Staffel Ost, treten der Meuselwitzer SV I und der SC Altenburg an. In der Kreisliga Altenburg/Gera haben ebenfalls aus beiden Städten jeweils zwei Mannschaften ihre Teilnahmemeldung abgegeben. Für beide Schachclubs gilt es, die neuen Punktspielaufgaben mit Engagement, Leistungsbereitschaft, 100%ige Abrufung der zweifellos vorhandenen Spielstärke und viel Kampfgeist anzugehen. Vor allem gilt es, die Resultate der vergangenen Saison möglichst zu verbessern und alle Erfahrungswerte zu nutzen, das am Ende der Saison eine tolle Endplatzierung erreicht wird. Der I. Mannschaft des Meuselwitzer SV, die personell und damit auch in der Spielstärke deutlich zulegte, ist und kann eine deutliche Steigerung in der neuen Saison zugetraut werden. Auf Grund der hohen Ausgeglichenheit im Mannschaftskader sollte der Kampf um den Titel und der damit verbundene Aufstieg in die Landesklasse nicht ohne die Meuselwitzer Truppe entschieden werden. Die Erste Mannschaft des SC Altenburg nimmt die Punktspielkämpfe mit dem gleichen Kader des Vorjahres auf. Doch der erkämpfte Klassenerhalt im vergangenen Jahr sollte Ansporn für den  Club sein, einen gesicherten Mittelplatz in dieser Spielklasse zu erreichen. Der Anspruch und die Bereitschaft ist da, dieses Ziel zu erreichen.

Die Kreisligamannschaften aus Altenburg und Meuselwitz haben in der Vergangenheit in der Kreisliga Altenburg/Gera schon immer eine dominierende Rolle gespielt und unsere Region in dieser Spielklasse würdig vertreten. Das dies auch so bleiben soll, dafür wollen je zwei Mannschaften beider Städte sorgen. dabei besteht zweifellos der Anspruch, den Kreismeistertitel zu erringen und nach Aufstiegsspielen auch wieder in die Bezirksklasse aufzusteigen., Dabei setzen die Meuselwitzer vorwiegend auf ihre Nachwuchstalente, die den Nachweis der gewonnenen Spielstärke schon mehrfach und eindrucksvoll in anderen Schachturnieren nachweisen konnten. Die beiden Altenburger Mannschaften bestehen aus erfahrenen Schachfreunden, die bereits im vergangenen Jahr aktiv waren. Obwohl mehrere Schachfreunde des SC Altenburg an Altenburger Schulen als Übungsleiter wirken, hält sich die Bereitschaft der Nachwuchstalente, aktiv in einer Mannschaft zu spielen, leider arg in Grenzen.

Windischleuba, den 13.09.18
Manfred Pfau

 

Der Blitzpokal wurde nach Augsburg entführt!

Nach einer tollen Ehrung der Besten der Stadtmeisterschaft von Altenburg im Schach, an der mit 16 Teilnehmern fast alle Beteiligten der 9 rundigen Stadtmeisterschaft zugegen waren, fand traditionell das Gedächtnis - Blitzturnier zu Ehren von unserem verdienstvollen Schachfreund Roland Heinig statt. Der Modus dieser Turnierform ist die sportliche Herausforderung, innerhalb von 5 Minuten Bedenkzeit je Spieler den Gegner zu besiegen, ohne die eigene Zeit zu überschreiten. Auf mehrfachen Wunsch wurde von der üblichen Turnierform ( 7 Runden nach dem Schweizer System) Abstand genommen und es kam die Spielform Jeder gegen Jeden zur Anwendung. Da fast alle 15 Anwesenden sich beteiligten, waren 14 Duelle zu bestreiten. Dies hatte zur Folge, das auf Grund der fortgeschrittenen Zeit die beiden letzten Runden nicht mehr zur Austragung kommen konnten. für den Besten des Teilnehmerfeldes stellte dies allerdings keine Hürde dar, denn ungeschlagen mit 12 Punkten wurde Denis Wiegner vom Schachclub Augsburg überlegener Pokalsieger! Eine feine Blitzschachleistung bot Johannes Naundorf vom Meuselwitzer SV mit 10 Punkten und dem Vizeplatz. Mit einer spielstarken Leistung konnte auch Felix Kühnast vom SC Altenburg überzeugen. Mit 8 Punkten und einem 3. Platz gelang ihm der Platz aufs Treppchen. Auf den 4. Rang mit 7,5  Punkten, besonders in der Schlussphase eindrucksvoll spielend, platzierte sich Daniel Kottwitz aus Gera-Langenberg. Ihm folgte Max Willner auf dem 5. Rang, der jetzt aktiv für den Leipziger Schachclub "Rote Rüben" spielt und 7 Punkte auf sein Konto brachte. Dahinter wurde es ganz eng. Auf den Plätzen 6 - 9 folgten  Andrea Eicke vom Meuselwitzer SV , Christian Tiedt (Frohburg), Jürgen Barth und Michael Bellmann, beide SC Altenburg, die alle im Blitzschach zu Hause sind. den 10 Rang mit 6 Punkten erkämpfte sich Manfred Pfau und da nach gab es eine größere Lücke, da einige viel weiter vorn erwartete Blitzer nicht ihren besten Tag hatten. Dies trifft besonders auf Joachim Haase vom SC Altenburg und Schachfreund Krause von Frohburg zu, die mit einer  3,5 Punktaus-beute klar unter ihren Möglichkeiten blieben. Der Meuselwitzer Günter Funk (mit einem Sieg) und der junge talentierte Nachwuchsspieler Vincent Rackow vom SC Altenburg stellten sich der spielstarken Konkurrenz und nahmen jede Menge Erfahrung im Umgang mit ihren Gegnern und der Schachuhr mit.



Jürgen Barth holt den Stadtmeistertitel nach Altenburg!
Birger Watzke gelingt punktgleich die Titelverteidigung!

In der 9. und Schlussrunde der Stadtmeisterschaft von
Altenburg in Schach reichte Jürgen Barth  ein Remis gegen Manfred Pfau (beide SC Altenburg), um den Titel  mit 7,5 Punkten in die Skatstadt zu holen. Da im Falle der Punktgleichheit der Stadtmeistertitel laut Ausschreibung auch zweimal vergeben wird, erhält der Titelverteidiger Birger Watzke aus Langenberg, der gegen Lothar Kussauer siegreich blieb, ebenfalls die begehrte Trophäe! Andreas Eicke, der in einem umkämpften Match Helmut Behnke besiegen konnte und Jens Schmidt, der sich von  Joachim Haase in einer verbissen geführten, haarigen Partie unentschieden trennte, erkämpften mit je 5,5 Punkten , gemeinsam den dritten Platz. Für die große Ausgeglichenheit im Tabellenbild spricht, das Manfred Pfau mit 5 Punkten den 5. Tabellenplatz erkämpfte, vor den punktgleichen Frohburger Jörg Bischoff (trennte sich von Valerij Müller remis) auf Platz 6, den Altenburger Michael Bellmann (der Gerhard Prechtl besiegte) auf dem 7. Platz und Juro Bondarew aus Frohburg auf dem 8. Rang. Noch in die top ten spielten sich Joachim Haase (4,5 Pkt.) und Helmut Behnke mit 4 Punkten und den Plätzen 9 und 10.Auf den 11. Platz mit ebenfalls 4 Punkten konnte sich Lothar Kussauer platzieren. Die Plätze 11 und 12 erkämpften mit je 3,5 Punkten Falk Pollmer (besiegte Günter Funk im letzten Kampf) und Gerhard Prechtl. Den 14. Platz erreichte Dietmar Weidauer ( gab kampf-los auf) mit 2,5 Punkten. Günter Funk aus Meuselwitz ,der „nur“ 2 Punkte auf sein Konto brachte hatte im gesamten Turnier durchaus Optionen auf mehr. Valerij Müller, der mit einem Remis gegen Jörg Bischoff seine beste Leistung abrief, erkämpfte 2 Punkte.

Die Organisatoren erhielten von vielen Schachfreunden viel Lob für ein vorbildlich organisiertes Schachturnier.

Die Siegerehrung erfolgt am Freitag, den 06.07.18, 19°° Uhr  im Hotel "Astor" und im Anschluß das traditionelle offene Blitzturnier, an dem jedermann teilnehmen kann.

 

Die Endphase der Stadtmeisterschaft wurde eingeläutet!

Langsam geht es an das Eingemachte! Die letzten 3 Runden der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach bringen nun mehr Klarheit darüber, wer nach 9 Runden die Nase vorn hat. Im Match zwischen Birger Watzke gegen Manfred Pfau passierte den Erstgenannten mit einem Qualitätsverlust bereits in der Eröffnung ein, für ihn, ungewöhnlicher Patzer. Doch der Spielverlauf brachte ein ausgeglichenes Spiel und eine gerechte Punkteteilung. Im Match zwischen Michael Bellmann und dem derzeit führenden Jürgen Barth bot der Favorit mit den schwarzen Steinen starkes Angriffsschach, das sich am Ende auch mit einem Sieg auszahlte. Andreas Eicke und Jörg Bischoff trafen sich in ihrer Partie auf Augenhöhe und trennten sich mit einem Remis. Helmut Behnke kam gegen den favorisierten Jens Schmidt nicht wie gewünscht ins Spiel und musste die Überlegenheit und den daraus resultierenden Sieg seines Gegners letzendes anerkennen. das Duell Joachim Haase - Juri Bondarew entwickelte sich zu einer reizvollen Begegnung. Doch kleine herausgearbeitete Spielvorteile entschieden den Kampf zu Gunsten von Schachfreund Haase. Im Fight zwischen Dietmar Weidauer gegen Lothar Kussauer lag ein Sieg für Schachfreund Weidauer förmlich auf dem Tablett. Doch eine Fehleinschätzung brachte ihm um den möglichen Sieg. So blieb es für ihn nur bei einer Punkteteilung. Man darf und sollte sich in einem Schachduell nie und nimmer auf der Siegerstraße fühlen. So geschehen auch im Kampf Falk Pollmer gegen Valerij Müller. Nach überhasteten Zügen in einer brisanten Stellung wendete sich urplötzlich das Blatt zu Gunsten des mit dem schwarzen Steinen spielenden Spieler. Das waren ein paar Fehler zu viel, die Günter Funke gegen Gerhard Prechtl aufs Brett brachte. Die Stellung bröckelte immer mehr und ein schöner Mattsieg für Gerhard Prechtl war das Endresultat. Die derzeitige Rangliste der top ten Spieler führt Jürgen Barth (6 Pkt.), vor Birger Watzke (5,5 Pkt.), den mit 4,5 Punkten punktgleichen Jens Schmidt und Jörg Bischoff an. Alle 4 Punkte auf ihrem Konto haben Andreas Eicke, Manfred Pfau und Joachim Haase, vor Helmut Behnke und Michael Bellmann mit je 3,5 Punkten.

Windischleuba, den 17.05.18

Manfred Pfau


Meuselwitz siegte klar im Kreisderby gegen Altenburg!

In der Schlussrunde der Schach-Bezirksliga Ost, zeigte der Meuselwitzer SV, wer in unserem Kreis  das Sagen hat. Mit einem souveränen 6 : 2 Sieg über den SC Altenburg, bewiesen die Meuselwitzer nachhaltig ihre mannschaftliche und individuelle Spielstärke. Der Sieg auch in dieser Höhe entsprach absolut den gegenwärtigen Leistungsstand. Dabei sind sowohl das Spitzenbrett wie das 2. Brett noch am ausgeglichensten zu bewerten. Denn Felix Kühnast gegen Johannes Naundorf wie auch Jürgen Barth  gegen Andreas Eicke begegneten sich auf Augenhöhe und bewiesen in ihren ausgespielten Duellen, das die beschlossenen Punkteteilungen den gebotenen Leistungen entsprachen. Auch Ingolf Götze und Torsten Kohl wollten nicht zurück stehen und waren sich sehr schnell zu einem Remis einig. Doch die Meuselwitzer Schmidtbrüder machten dann den Unterschied aus. Sowohl Jörg Schmidt gegen Holger Vincenz wie auch Jens Schmidt gegen Helmut Behnke machten Nägel mit Köpfen und ließen ihren Gegnern nicht die Spur einer Chance. Klaus Mäder und Dominic Großmann begegneten sich auf einer Leistungsebene und da sich keiner gravierende Vorteile erarbeiten konnte, war das Unentschieden nachvollziehbar. Der Meuselwitzer Lutz Steigemann war Falk Pollmer in Sachen Spielerfahrung doch überlegen und dies demonstriert er in gekonnter Weise. Die Meuselwitzerin Jessica Uhlig profitierte vom Nichtantritt von Manfred Pfau und gewann kampflos. MIt 10 Mannschaftspunkten und einem 6. Platz im 10er Mannschaftsfeld dieser Spielstaffel zeigen die Meuselwitzer auf, das es in der nächsten Saison durchaus weiter nach oben gehen kann. Die Altenburger haben mit 5 Punkten und einem 8. Platz ihr Saisonziel Klassenerhalt erreicht.

Windischleuba, den 07.05.18

Manfred Pfau

 

Unsere beiden Kreisvertreter blieben erfolgreich!

Am vergangenen Sonntag wurde das Halali der vergangenen Saison in der Kreisliga Altenburg/Gera in Schach geblasen! Die zweite Mannschaft des SC Altenburg siegte beim VFL Gera IV klar und deutlich mit 4 : 0. Da der Gastgeber im Prinzip mit einer nachwuchsbestückten Mannschaft spielte, war der Spielausgang auch in dieser Höhe zu erwarten. Keine Schwierigkeiten hatte Bernd Reeg am 1. Brett gegen Cindy Loos, die er spieltechnisch beherrschte und schnell besiegte. Am zweiten Brett fand zwischen Gerhard Prechtl und Hannes Franke eine Begegnung auf Augenhöhe stat. Erst in der Endphase der Partie schlichen sich beim Geraer kleine Fehler ein, die zur Niederlage führten. Sowohl Valerie Müller gegen Tilda Loos wie Frank Adebar gegen Nils Naundorf spielten ihre Routine und Erfahrung aus und bescherten ihren jungen  Gegnern Lehrunterricht. Der Altenburger Mannschaft kann eine tolle Saisonleistung bescheinigt werden. Hinter dem Kreismeister SV 1861 Liebschwitz III (mit 15 Mannschaftspunkten) konnten die Altenburger sich mit 14 Mannschaftspunkten und nur einem Punkt Rückstand einen großartigen zweiten Platz erspielen und mit einer Saisonbestleistung  wie lange nicht, diese Spielsaison abschließen.

Auch die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV  blieb an diesem Spieltag siegreich. Bei der IV. Mannschaft des ESV Gera sprang ein knapper 2,5 : 1,5 Sieg heraus. Und das dezimiert, da das 1. Brett kampflos abgegeben werden musste! Doch die Family Kohl bog alles zurecht. Anke Kohl zeigte sich von ihrer besten Seite und ließ Wilhelm Strauß nicht die Spur einer Chance. Ihre Tochter Natalie Kohl machte da weiter, wie sie im vergangenen Zeitraum auftrat. Ihr Geraer Gegner Ralf Kühnelt hatte da wenig dagegen zu setzen und musste schnell die Segel streichen. Das erzielte Remis zwischen Jessica Meyer und Theo Meusel sicherte trotz optischer Überlegenheit der Meuselwitzerin aus taktischen Gründen das Mannschaftsergebnis ab. Mit acht Mannschaftspunkten und einem 4. Tabellenplatz hat das Meuselwitzer Team (in der gesamten Saison kamen immer talentierte Nachwuchsspieler zum Einsatz) eine  mehr als respektable Saisonleistung abgeliefert.

Windischleuba, den 08.05.18
Manfred Pfau

 

Meuselwitz besiegt den Erzrivalen Saalfeld!

In der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga Ost, besiegte der Meuselwitzer SV den MTV Saalfeld deutlich mit  5,5 : 2,5! Auch wenn die Saalfelder dezimiert antraten und sich damit selbst schwächten, waren sie an diesem Punktspieltag gegen die Meuselwitzer chancenlos!  Johannes Naundorf spielte am Spitzenbrett zwar eine Partie wie aus einem Guss, doch gegen einen sich spielstark verteidigenden Gegner sprang am Ende nur ein remis heraus. Andreas Eicke erzielte in einem Schwerfiguren Endspiel ständig Ausgleich und am Ende ein gerechtes Unentschieden.  Torsten Kohl machte es sich mit ungenauem Eröffnungspiel selbst schwer und die Summe kleinster Ungenauigkeiten führte zum Partieverlust. Jedoch nach dem Remis, das Dominic Großmann in sehr sicherer Manier erzielte, hatten die Saalfelder ihr Pulver bereits verschossen. Denn Jörg Schmidt ( opferte eine Figur gegen eine ausreichende Anzahl von Bauern), Jens Schmidt, der sein Gegenüber an die  Wand spielte, Lutz Steigemann, der kampflos siegte und Jessica Uhlig, die in überzeugende Manier ihren Gegner besiegte, sorgten für dieses tolle Mannschaftsresultat! Mit 8 Mannschaftspunkten und einem 6. Platz hat sich der Meuselwitzer Schachclub wieder in Tuchfühlung für eine gute Endplatzierung gebracht.

Ein  Punktspiel der besonderen Art fand in Jena zwischen den SC Jenapharm und dem SC Altenburg statt. Die Altenburger Gäste, dezimiert nur mit 7 Spielern angereist, trafen auf einen Gastgeber, der von 8 möglichen Spielern nur 5 (!) zur Verfügung hatte?! Diese dezimierte Zahl ist nach den Schachregeln gerade noch zur Spielaufnahme möglich. Für die spielerische Qualität der Jenaer Mannschaft spricht, das es trotzdem noch für einen knappen 4 : 3 Sieg reichte. Dies bekamen vor allem Felix Künast am Spitzenbrett und Jürgen Barth am 2. Brett zu spüren. Sie hatten Gegner, die Oberligaerfahrung und Schachkönnen auf sehr hohem Niveau nachwiesen. Nicht viel besser erging es Michael Bellmann, der gegen einen spielstarken Gegner seine Partie verloren geben musste. Damit hatten die Gastgeber schon gleichgezogen. Die kampflosen Siege von Joachim Haase und Helmut Behnke sowie die erzielten Punkteteilungen von Holger Vincenz und  von Falk Pollmer reichten nicht aus, um diesen nur mit jeweils 7 Spielern gewerteten Kampf nicht zu verlieren. Da der Klassenerhalt der Altenburger Mannschaft bereits vor dem letzten Punktspieltag in Sack und Tüten ist, brennt für die Altenburger nichts mehr an. Mit 5 Mannschaftspunkten und auf Platz 8 sind sie weit ab von gut und böse.

Windischleuba, den 24.04.18
Manfred Pfau

 

Der SC Altenburg II siegte und festigte den 2. Tabellenplatz!

In der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/ Gera, konnte die 6. Mannschaft des SV 1861 Liebschwitz mit 3 : 1 bezwungen werden! Mit diesem schönen Mannschaftserfolg  sowie 12 Mannschaftspunkten bleibt der Club auf Platz 2 der Tabelle, ganz dicht hinter der III. Mannschaft  von Liebschwitz, die vor der letzten Punktspielaufgabe einen Mannschaftspunkt mehr auf ihrem Konto aufzuweisen hat. Am 1. Brett kam es zum erwarteten Fight zwischen Bernd Reeg und Heike Goldmund, das der Altenburger trotz Materialvorteil nicht in einem Sieg umwandeln konnte. Doch die tolle Abwehrleistung seiner Gegnerin rechtfertigte zum Schluss die Punkteteilung. Gleiches Endresultat entstand im Match zwischen Gerhard Prechtl und Dirk Aehnlich. Keine Seite konnte über einen nennenswerten Spielvorteil verweisen. Die Partie zwischen Valerie Müller und Silvio Thoß tendierte lange Zeit zu einem Gästesieg. Doch der Altenburger konnte mit einer Springergabel den gegnerischen Turm gewinnen, erwischte damit seinen Gegner vollkommen auf dem falschen Fuß und siegte. Da auch Frank Adebar gegen den jungen Marc Mades dank seiner Routine und Erfahrung die Oberhand behielt, sicherte er den Mannschaftssieg ab.

Der Meuselwitzer SV II verlor sein Punktspiel gegen die favorisierte Mannschaft vom ESV Gera III knapp mit 1,5 : 2,5. Gemeinsam mit zwei weiteren Mannschaften stehen die Meuselwitzer mit 6 Mannschaftspunkten auf dem 5. Rang. am 1. Brett wehrte sich Bernd Joachim gegen Kerstin Steckmann lange Zeit gegen den Angriffsdruck seiner Gegnerin. Doch ein Qualitätsverlust (Turm für einen Läufer) verdarb die Partie.

Anke Kohl hielt gegen  Peter Skibbe die Partie lange in der Waage. Doch ihr Läuferpaar brachte nicht den gewünschten Effekt und sie musste die Partie aufgeben. Viel besser machte es ihre Tochter Natalie Kohl gegen Moritz Schulter, die ihre positionellen Vorteile In dieser Partie voll zum Tragen brachte und siegte. Tina Neumann spielte gegen Stephan Steckmann konzentriert und mit der von ihr gewohnten langen Bedenkzeit. Obwohl sie ständig gegen den Angriffsdruck ihres Gegners ankämpfen musste, schaffte sie eine Punkteteilung.

Windischleuba, den 25.04.18
Manfred Pfau

 

Kopf an Kopf - Rennen um die Stadtmeisterschaft!

In der 6. Runde um die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach setzte sich der Trend der vergangenen Turnierrunden fort. Mit Birger Watzke ( setzte sich  im brisanten Spitzenduell gegen Jens Schmidt 3,5 Pkt. durch ) und Jürgen Barth ( der Helmut Behnke 3,5 Pkt. besiegen konnte ) bestimmen derzeit zwei Spieler mit je 5 Punkten das Geschehen. Doch deutlicher als in der Vergangenheit wurde eine große Ausgeglichenheit von mehreren weiteren Spielern deutlich. Bei noch 3 ausstehenden Spielrunden kann noch eine Menge geschehen und weitere Anwärter ihre Anwartschaft auf den Titel untermauern. In einem der Verfolgerduelle gab es zwischen Manfred Pfau (3,5 Pkt.) und Andreas Eicke (3,5 Pkt.) keinen Sieger, obwohl der mit den schwarzen Steinen spielende Stadtmeister des Vorjahres alles erdenkliche dafür in  die Waagschale warf. Dagegen erhielten sich Jörg Bischoff (4 Pkt.) mit einem Sieg über Falk Pollmer (2,5 Pkt.) sowie Michael Bellmann (3,5 Pkt.) mit einem deutlichen Erfolg über Günter Funke ( 2 Pkt.) ihre berechtigten Chancen. Leider musste Dietmar Weidauer (1,5 Pkt.)  in dieser Spielrunde aus gesundheitlichen Gründen sein anstehendes Match Juri Bondarew (3 Pkt.) kampflos überlassen. Joachim Haase (3 Pkt.) konnte sich gegen Valerie Müller (0,5 Pkt.) nicht unerwartet durch setzen und in einer brisanten  und hart umkämpften Partie nutzte  Lothar Kußauer (2,5 Pkt.) seine vorhanden Spielmöglichkeiten optimal und bezwang Gerhard Prechtl (1,5 Pkt.).
Windischleuba, den 17.04.18
Manfred Pfau

 

Ein Remis reicht dem SV Altenburg zum Klassenerhalt!

In der 7. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, trennten sich der SC Altenburg und der VFL Gera II friedlich 4 : 4 unentschieden.

Da beide Mannschaften vor diesem Punktkampf unbedingt noch punkten mussten, ist der jeweils gewonnene Punkt goldwert und befreit beide Teams von allen Abstiegssorgen. Für die Spielstärke der Geraer Mannschaft spricht, das sie dieses Ergebnis mit 3 Spielern erreichten, die sonst nicht zum Stamm gehören. Allerdings war die gesamte Begegnung in den Duellen von Brett 1 - 8 von gegenseitigen Respekt voreinander geprägt. Keiner war gewillt, das letzte volle Risiko einzugehen und dies betraf alle Aktiven. Die Taktik im Interesse des Mannschaftergebnisses hatte das  Sagen. So rissen am Spitzenbrett Felix Kühnast /Altenburg zuerst genannt) und R.Kopczak keine Bäume raus und auch die Begegnungen zwischen Jürgen Barth - R, Förster, Ingolf Götze (dieses Remis war ihm auf den Leib geschrieben) - M. Seiler, Joachim Haase -  J. Pleyer und Holger Vincenz - A. Gerber waren vom gleichen Remisschlag. An den Brettern 6 -8 duellierten sich Helmut Behnke - M. Sauer, Michael Bellmann -  E. Gernoth und Klaus Mäder - B. Kühnl. Hier war theoretisch von etwas größerer Spielstärke auf Altenburger Seite auszugehen, doch die Taktik zur Punkteteilung triumphierte. Damit platziert sich der SC Altenburg mit 5 Punkten auf rang 7, dicht gefolgt vom Mannschaftspunkt -und brettpunktgleichen VFL Gera auf Platz 8.

Der Meuselwitzer SV ist zur Zeit personell arg gebeutelt. So ist es kaum möglich., eine Punktspielaufgabe in Stammbesetzung zu bestreiten. Und dann noch gegen die Fußbrothers aus Jena, den derzeitigen Spitzenreiter. Damit ist auch die 2 : 6 Niederlage zu erklären. Andreas Eicke am Spitzenbrett sah sich nach einem Generalabtausch der Schwerfiguren mit einem gegnerischen übermächtigen Läuferpaar konfrontiert, das alles bestimmte. Da war beim besten Willen nichts mehr zu machen. Torsten Kohl, hatte die Wahl zwischen guten und problematischen Zügen. Doch an diesem Tag entschied er sich auf der falschen Seite und verlor. Viel besser lief es bei Jörg Schmidt, der nach einem Qualitätsgewinn durch eine Springergabel ganz klar siegte. Jens Schmidt (nach langen und zähen Kampf) und Dominic Großmann konnten  Gleichwertigkeit in ihren Kämpfen erzielen und mit ihren erzielten Punkteteilungen die Hoffnung auf ein gutes Mannschaftsergebnis offen halten. Doch "hinten " ging alles daneben. Lutz Steigemann (büßte eine Figur ein und kämpfte aufopferungsvoll). Natalie Kohl hatte es mit einem übermächtigen Gegner zu tun, gegen den kein Kraut gewachsen war und Jessica Meyer beachtete nicht das uralte Gesetz, den König besser durch eine Rochade in Sicherheit zu bringen.

Windischleuba, den 13.03.18
Manfred Pfau

 

Punkteinbuße im Titelkampf!

Die II. Mannschaft des SC Altenburg kam im Punktkampf gegen die SV 1861 Liebschwitz V  nicht über ein 2. 2 Unentschieden hinaus und erhielt einen deutlichen Dämpfer im Kampf um den Kreismeistertitel. Ein ungewöhnlicher Patzer von Manfred Pfau am 1. Brett ( er übersah eine Mattmöglichkeit seines Gegners Dirk Ähnlich), war nicht zu korrigieren. Dabei setzte Bernd Reeg am 2. Brett seine Siegesserie fort und ließ seinen sehr jungen Gegner Florian Bothe keine Chance. Ein gleichermaßen verrückte und kaum für Möglichkeit gehaltene Partie entwickelte  sich zwischen Heike Goldmund und Gerhard Prechtl. Der mit den weißen Steinen spielende G. P. verlor eine Figur, doch durch einen  überraschenden Springerzug seinerseits entstand eine Stellung, in der die gegnerische Dame keine Rettungschance besaß. Die Dame musste gegen einen Läufer geopfert werden. Allerdings konnte dieser Materialvorteil nicht entsprechend genutzte werden, denn 2 gegnerische Läufer engten das Spielgeschehen so ein, das der Materialvorteil einfach nicht zur Wirkung kam. Durch eine geschickte taktische Wendung (weiß opferte einen Springer und  erzielte danach ein Dauerschach) einigten sich beide auf das entstandene Zwangsremis. Da in einer ausgeglichen Partie Valerij Müller gegen Johanna Biele mit den schwarzen Steinen sich keinen Vorteil erspielen konnte, war die vereinbarte Punkteteilung nachvollziehbar.

Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV  war in dieser Spielrunde spielfrei.

Windischleuba, den 13.03.18
Manfred Pfau

 

Überraschungen sind das Salz in der Suppe!

Unerwartete, nicht voraussehbare Ergebnisse im Königlichen Spiel der 64 Felder würzen ein Schachturnier wie die Stadtmeisterschaft von Altenburg in besonderer Weise. Da kommt gleich die uralte indische Schachweisheit ins Spiel: ein Elefant geht im See unter und die Mücke schwimmt darauf. Eine der beiden Spitzenpaarungen lautete in dieser Spielrunde Jürgen Barth - Jens Schmidt. Sie taten sich ernstlich "weh" und  spielten ihre Partie, bis auf beiden Seiten nichts mehr ging und das Match unentschieden endete. Das Birger Watzke über Andreas Eicke (beide ´waren gemeinsam Titelträger des Vorjahres) die Oberhand behielt, entstand durch Ausnutzung kleinster Ungenauigkeiten des Gegners. Das Helmut Behnke die Oberhand über Michael Bellmann behielt, war durchaus nicht erwartet worden. Doch wenn der Unterlegene dem Sieger eine gute Leistung bescheinigt und zum verdienten Partiegewinn gratuliert, ist alles sportlich fair gesagt! Dazu passt die Punkteteilung, die Gerhard Prechtl gegen den favorisierten Joachim Haase erkämpfte und erspielte. Es war in diesem umkämpften Match einfach kein Sieger auszumachen. Auch im Duell Falk Pollmer - Lothar Kußauer war der Spielausgang mit dem Sieger Pollmer durchaus nicht vorauszusehen. Eine hart umkämpfte Partie war zwischen Günter Funk und Jörg Bischoff zu sehen. Die Erringung wichtiger Zentrumsbauern brachten die Entscheidung zugunsten von Schwarz. Heiß ging es auch zwischen Juri Bondarew und Manfred Pfau her. Eine selten gespielte Eröffnung (Königsgambit) verbunden mit einem überraschenden Qualitätsopfer ( einen Turm für einen Springer) vom Spieler mit den weißen Steinen brachten viel Farbe in das Match ein. Doch in der Partiefolge neigte sich die Waage zugunsten von Schwarz. Ein zu  passiver Spielaufbau  brachte Valerij Müller gegen Dietmar Weidauer auf die Verliererstraße. Passiver Spielaufbau gegen einen Angriffsspieler ist kein gutes Mittel, um ärgeres zu verhindern. Angriff ist immer noch die beste Verteidigung!

Windischleuba, den 27.02.18

Manfred Pfau

 

Unsere Kreisvertreter blieben erfolgreich!

Unsere beiden Vertreter in der Bezirksliga hatten mit 5 : 3 bzw. 4,5 : 3,5  Siegen einen erfolgreichen und guten Tag!

Mit 6 Punkten und einem 6.Tabellenplatz haben die Meuselwitzer mit dem Sieg über den SV Schott Jena II eine Platzierung erreicht, die die Spielklasse definitiv absichert. Wieder mit ihrem Spitzenbrett Niclas Kühne antretend, konnte der Rest der Mannschaft ein Brett tiefer und damit aussichtsreicher ins Rennen gehen. Das erzielte Remis von Niclas war härter erkämpft als gedacht. Doch seine Spielstärke glättete alle gegnerischen Angriffsbemühungen. Das sowohl Andres Eicke wie auch Torsten Kohl diesmal Niederlagen einstecken mussten, kam zwar unerwartet doch nach dem Spielverlauf nachvollziehbar. besser machten es Johannes Naundorf (spielte wie aus einem Guss) und Jens Schmidt, der seine Partie sehr ruhig anging, um dann förmlich zu explodieren. Zwei sehr überzeugende Siege! Das die Gäste den Gegner von Jörg Schmidt nicht aufboten, half bei diesem kampflosen Punkt nur den Meuselwitzern. Dominic Großmann mit toller Eröffnung und baldigen Bauerngewinn brachte im Partieverlauf den einen und anderen Knick in sein Spiel und hatte am Schluss noch um die Punkteteilung zu kämpfen. Am 8. Brett kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Lutz Steigemann und  seinen Kontrahenten, wo förmlich das Brett "brannte". Kurz vor dem Matt stehend gelang es Lutz in einer verrückten Partie, den Spieß umzudrehen und seinerseits Matt zu setzen.

 Der erkämpfte und erspielte 4,5 : 3,5 Auswärtssieg des SC Altenburg über den SV Jenapharm II, war Gold wert! Mit diesem hochwichtigen Sieg sind die Altenburger mit nunmehr 4 Punkten und den 7. Tabellenplatz den Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen. Am Spitzenbrett sowie dem 2. Brett erspielten sich Felix Kühnast und Jürgen Barth jeweils ein Remis. Beide erzielten in ihren Partien klare Ausgeglichenheit, ließen nichts anbrennen und da auch Ingolf Götze nach hartem Kampf die erhoffte Punkteteilung auch erreichte, hatten die drei Spitzenbretter ihren Beitrag für ein gutes Mannschaftergebnis geleistet. Zu diesem Zeitpunkt des Mannschaftskampfes stand fest, das Klaus Mäder kampflos  einen Punkt erhielt und Joachim Haase in einer stark und gut gespielten Partie die Oberhand behielt. Sowohl Holger Vincenz ( für ein Remis immer gut) wie auch Falk Pollmer (da war für ihn sogar noch mehr drin) sicherten mit ihren Punkteteilungen  den Mannschaftssieg ab. Einzig Michael Bellmann bekam zunächst von Beginn an Probleme, die zum Materialverlust führten. Mit einem sehenswerten und furios ausgeführten Angriff startete er in den zweiten Teil seiner Partie, ohne das er allerdings volle Wirkung erzielen konnte. Auch ein Verdienst seines spielstarken Gegners. Am Schluss musste er sich nach langem Kampf geschlagen geben.

Windischleuba, den 12.02.18
Manfred Pfau

 

Das Kopf an - Kopfrennen geht weiter!

Die II. Mannschaft des SC Altenburg löste ihre Punktspielaufgabe gegen die IV. Mannschaft des ESV Gera mit Bravour!
Mit 3 : 1 behielt die Mannschaft die Oberhand und ist weiterhin mit der III. Mannschaft von Liebschwitz auf du und du!
Beide Mannschaften verfügen über 9 Punkte, nur durch 1,5 Brettpunkte von einander getrennt. Am 1. Brett entstand zwischen Manfred Pfau und Steve Kommant Ausgeglichenheit bis in ein selten gespieltes Endspiel.  Jeder hatte neben den König nur 6 Bauern auf dem Brett und nun entschied die Endspielerfahrung auf Seiten des Altenburgers. Nicht zum ersten Mal trat Bernd Reeg angriffsbetont und spielstark auf und ließ seinen keineswegs schwachen  Gegner Wilhelm Strauß nicht die Spur einer Chance. Seit längerer Zeit hat sich Gerhard Prechtl in eine starke Spielleistung gesteigert. Dies bekam mehr als deutlich Ralf Kühnelt zu spüren, der im Laufe des Kampfes sehr deutlich Material verlor (u.a. die Dame) und die Partie aufgab. Auf diesem Level ist Valerij Müller noch nicht angekommen. Aus der Eröffnung heraus noch im Gleichschritt mit seinen spielstarken Gegner Theo Meusel, verlor er immer mehr an Spielsubstanz und verlor.

Auch die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV bleibt in der Erfolgsspur. Im Auswärtsspiel gegen die IV. Mannschaft von Gera Liebschwitz erspielte sich die Mannschaft einen ungefährdeten 3 : 1 Sieg. Mit diesem schönen Erfolg platziert sich die Mannschaft mit 6 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz. Am 1. Brett spielte Joachim Bernd konstant und völlig gleichwertig und konnte seine Leistung so steigern, so das ein verdienter Sieg heraussprang. Jessica Uhlig ist eine Bank. Mit Materialvorteil (eine Mehrfigur) lässt es sich gelöster spielen, doch die Partie muss auch erst gewonnen werden. Doch dies ist für ihr Spielvermögen keine Hürde, wie diese Partie es nachdrücklich bewies. Tina Neumann ist dafür bekannt, lieber 5x anstatt 1x ihre jeweilige Spielsituation zu bewerten. Doch wenn am Ende, wie geschehen, die Partie gewonnen wird, ist alles gut. Diesmal patzte Anke Kohl. Das ausgerechnet ein Freibauer ihres Gegners nicht aufzuhalten war, war an diesem Spieltag auch in den anderen Partien zu sehen. Wenn der Bauer die gegnerische Grundlinie erreicht, darf er sich in eine Dame verwandeln - gleichbedeutend, fast immer, mit dem Gewinn der Partie. Wie auch hier geschehen.

Windischleuba, den 12.02.18
Manfred Pfau

Die Teilnahme an den Ostthüringischen Nachwuchsmeisterschaften war eine einzige Lehrveranstaltung für die Teilnehmer vom SC Altenburg!

Von unserem Schachclub nahmen  mit Phillip Angus Popp und Niclas Braun zwei Nachwuchsspieler in der Altersklasse U 16 an dieser hochkarätigen Veranstaltung teil. Dieses Schachturnier wurde in 5 Runden an drei Tagen ausgetragen. Es mussten pro Teilnehmer 36 Züge in 1,5 Stunden absolviert werden und danach noch 30 Minuten bis Blättchenfall. Beide Altenburger hatten in den ersten beiden Runden spielfrei (durch eine ungerade Teilnehmerzahl) und dies bedeutete jeweils einen Punkt. Das es bei dieser Punktausbeute geblieben ist, hatte mehrere Ursachen. Phillip Angus Popp verlor die erste Runde ganz klar und hatte in der nächsten Runde zunächst alles im Griff. Mit deutlichem Materialvorteil (eine Dame mehr) stand er vor einem klaren Sieg. Doch durch einen unüberlegten und viel zu schnell durchgeführten falschen Figurenabtausch konnte sein  Gegner ihn Matt setzen. Das fehlende "Luftloch" war Schuld. Nach dem Partieverlust in der 4. Runde hatte er in der Schlussrunde Gelegenheit, durch einen möglichen Damengewinn die Partie zu entscheiden und für einen versöhnlichen Abschluss zu sorgen. Leider erkannte er seine Chance nicht und sein Gegner dreht seinerseits die Partie mit Damengewinn.

Es war von beginn klar, das dieses Turnier für Niclas Braun nur eine Lehrveranstaltung werden konnte. Dies trat auch ein. Da er erst vor kurzer Zeit mit dem Übungsstunden in Schach begann, war auch nicht mehr zu erwarten. Dabei spielte er in allen Turnieraufgaben nicht unüberlegt und auch nicht zu schnell. Doch die  Spielerfahrung  seiner Konkurrenten brachten ihn immer wieder in Materialnachteil, das dann spielentscheidend wurde. Doch er spielte und kämpfte ehrgeizig und gab auch nicht in aussichtsloser Spielsituation auf.

In den nach Partieabschluss sofort durch geführten Partien -und Fehleranalysen im Analyseraum wurden die Partien durch mich ausgewertet und Hinweise und Verbesserungen gegeben. Ich habe im gesamten Turnierablauf vieles gesehen und erkannt, auf was in Zukunft geachtet werden muss. Das Verhalten und das Auftreten beider Jugendlichen war an allen Tagen absolut ok. Es gab in keinster Weise irgend etwas auszusetzen und nichts kritikwürdiges anzumerken.

 Manfred Pfau

 

Unerwartete Ergebnisse sind das Salz in der Suppe!

In der 5. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach kamen die längst fälligen Überraschungen in Gestalt von völlig unerwarteten Ergebnissen! Der derzeitige Spitzenreiter Birger Watzke mußte mit den weißen Steinen erkennen, das die Konkurrenz durchaus nicht schläft und hart dagegen hält. Dies war in dieser Spielrunde in der Person von Schachfreund  Jürgen Barth der Fall, der mit einer couragierten Leistung zum einen alle Angriffe abwehren konnte und  in der Endphase der Partie das bessere Ende für sich hatte! Ein ganz verrücktes Match lieferten sich Dietmar Weidauer und Gerhard Prechtl. In einer völlig offenen und beiderseitig verbissen geführten Angriffspartie führten die gewollten und geplanten Materialopfer von Weiß nicht zum gewünschten Ziel, da sein Gegner immer einen Ausweg fand. Mit dem Materialvorteil in der Hand verstand es Gerhard Prechtl in der hektischen Endphase allerdings nicht, zu seinem Vorteil einen  Deckel auf seine  Partie zu machen und akzeptierte ein Remisangebot seines Gegners. Auch der Sieg von Manfred Pfau über Joachim Haase hing an dem berühmten seidenen Faden. Ein Figurenopfer von Schwarz gegen zwei Bauern bedeutete zwar den Ausgleich, doch ein Denkfehler in einer komplizierten Spielsituation entschied die Partie zu Gunsten von Weiß. Ganz knapp ging es auch in dem Duell zwischen Lothar Kußauer und Helmut Behnke zu. In einem, eigentlich überschaubaren Endspiel, wo die Fronten klar abgezeichnet waren und eine Punkteteilung sehr wahrscheinlich wurde, entschied eine fehlerhafte Partiefortsetzung in Form eines unglücklichen Damezuges die Partie zu Gunsten von Helmut Behnke. In einer haarigen Angriffspartie behielt Michael Bellmann nach klarem Materialvorteil in der Anfangsphase der Partie, etwas glücklich die Oberhand über Falk Pollmer, da dieser in einer sehr gut gespielten Partie, seinen Vorteil durch eine unglückliche Berührung einer Figur ( im Schach gilt die Grundregel: berührt - geführt) noch aus der Hand gab. Andreas Eicke hatte mit seinem unbequemen Gegner Juri Bondarew zunächst mehr Mühe als erwartet und konnte erst  durch eine kluge und durchdachte Endspielgestaltung die Entscheidung erzwingen. Ein gutklassiges Match lieferten sich Jörg Bischoff und Jens Schmidt. Hier entschieden Kleinigkeiten und Feinheiten die Partie zu Gunsten von Schwarz, da dieser alle Angriffsbemühungen in Verbindung mit Bauernvorstößen seines Gegners erfolgreich kontern konnte.  Günter Funke bezwang Valerij Müller, da dieser viel zu passiv und nur an die Vereitlung der gegnerischen Angriffe denkend, seine Partie gestaltete.

Windischleuba, den 31.01.18
Manfred Pfau

 

Zur Zeit ist der Wurm drin!

Von der 5. Runde der Schach-Bezirksliga, Ost, kann nur von Niederlagen berichtet werden. Sowohl der SC Altenburg beim MTV Saalfeld antretend, wie auch der Meuselwitzer SV, der beim Kings Club 98 Jena zu Gast war, blieben erfolglos. Die Altenburger waren von vornherein  gegen einen Titelanwärter antretend, in nicht allzu großer Erwartungshaltung angesiedelt. Doch mit einer knappen 3,5 : 4,5 Niederlage wurde ein respektables Resultat erzielt. Erfreulich, das die Altenburger Mannschaft mit Felix Kühnast endlich wieder über ein großes Schachtalent am Spitzenbrett verfügt. Nach den Erfolgen in den bisherigen Punktspielen, zeigte er auch in Saalfeld mit einer toll heraus gespielten Partie sein überragendes Können! Da auch Jürgen Barth und Ingolf Götze mit ihrem Spielniveau auf Augenhöhe mit ihren Gegnern blieben und Punkteteilungen erkämpften, waren durchaus berechtigte Hoffnungen für ein positives Mannschaftsergebnis vorhanden. Doch sowohl bei Joachim Haase wie auch bei Helmut Behnke lief nicht viel zusammen und beide Partien gingen verloren. Ausgeglichene Kämpfe prägten das Bild an den 3 letzten Brettern. Sowohl Holger Vincenz, Klaus Mäder und Michael Bellmann ließen sich nicht die Butter vom Brett nehmen und spielten alle remis. Unverändert bleiben die Altenburger mit 2 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz und profitierten von den Niederlagen der Mannschaften hinter ihnen.

Der Meuselwitzer SV musste sich in Jena mit 2,5 : 5,5 geschlagen geben. Auch in diesem Punktekampf mussten Ersatzspieler die Mannschaft ergänzen, da mehrere Stammspieler fehlten.  Am Spitzenbrett bot Johannes Naundorf die erwartet spielstarke Leistung, die nicht ganz zum Sieg, jedoch zur Punkteteilung reichte. Mit mehr Schwierigkeiten als geplant hatte diesmal Andreas Eicke zu kämpfen. er kam in seiner Partie in arge Zeitnöte, die letztendlich auch die Ursache seiner Niederlage waren. Für eine Punkteilung ist Torsten kohl immer gut. Er wuede auch mit der ungewohnten Brettbesetzung (3. Brett) gut fertig und spielte eine stabiles und ungefährdetes Unentschieden heraus. In einer Partie, in der auf beiden Seiten tolles Angriffsschach geboten wurde, erspielte sich  Jens Schmidt entscheidende Bauerngewinne, die zum Partiesieg führten. Da auch Dominic Großmann mit seiner erkämpften Punkteteilung einen großen Beitrag für ein gutes Mannschaftsergebnis lieferte, ruhten nun die Hoffnungen auf die Ergebnisse an den letzten 3 Brettern. Lutz Steigemann konnte leider nicht ganz an seine gewohnten Leistungen angleichen, geriet auch materiell ins Hintertreffen und verlor. Jessica Uhlig gab die Dame für zwei Türme (dies wird materiell als Ausgleich gesehen) und dies bekam ihr nicht so gut. Sie kam nicht wie gewohnt ins Spiel und sie musste im weiteren Spielverlauf die Partie verloren geben. Natalie Kohl verlor im Mittelspiel eine wichtige Figur und konnte dies bei ihrem Partieverlust nie ausgleichen. Mit einem 6. Tabellenplatz sind die Meuselwitzer fest im Mittelfeld angesiedelt.

Windischleuba, den 15.01.18
Manfred Pfau

 

Mit dem Spitzenreiter auf Du und Du!

In der 5. Punktspielrunde der Schach -  Kreisliga Altenburg/Gera, konnte die II. Mannschaft des SC Altenburg durch einen knappen 2,5 : 1,5 Sieg über die III. Mannschaft des ESV Gera punktgleich zum Spitzenreiter SV 1861 Liebschwitz III, aufschließen. Dieser Punktkampf in Gera entwickelte sich zu  einem Match auf Augenhöhe zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften. Am 1. Brett  konnte sich weder Manfred Pfau noch sein Geraer Gegner Mario Krüger genügend Vorteil schaffen, um die Partie zu entscheiden. So endete die Partie mit einer Punkteteilung. Auch zwischen Bernd Reeg und Kerstin Steckmann war kein Vorteil auf einer Seite zu erkennen. Selbst die umfangreichen Analysen nach dem Kampf brachten außer einem Remis kein anderes Ergebnis. zwischen Gerhard Prechtl und Peter Skippe entwickelte sich ein zäher Kampf, der voll ausgespielt wurde. Der unentschiedene Ausgang war vollauf berechtigt, da keine Seite über entscheidende Spielvorteile verfügte. So wurde das Duell zwischen Valerij Müller und den erst 12 jährigen Geraer Schachtalent Moritz Schulter zur Zünglein an der Waage. Ein Lapsus im Übereifer ( ein  vermeidbarer Dameverlust,  der bei dem Geraer Nachwuchsspieler auch ein paar Tränen zur Folge hatte) führte zur sofortigen Partieaufgabe und zum Altenburger Mannschaftssieg! Mit jeweils 7 Punkten von SV Liebschwitz III und dem SC Altenburg II ( nur in der zweiten Wertung der Brettpunkte führen die Liebschwitzer ganz knapp) bringen die nächsten Punktspielaufgaben Aufschluss  darüber, welche Mannschaft am Saisonende vorn liegt und den Kreismeistertitel erringt!
Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV verlor ihr Heimspiel gegen den Spitzenreiter SV Liebschwitz III mit 1 : 3.
Nur Endergebnis und Kampfverlauf sind nicht immer identisch und sagen nichts über den tatsächlichen Verlauf eines Punktkampfes aus. Denn am 1. Brett war Joachim Bernd vollkommen gleichwertig und hatte eigentlich alles im Griff. Doch mit einem nicht bis zum Ende durchgerechneten Figurenopfer brachte er sich selbst in die Verliererrolle. Gleiches Bild bei der Partie von Anke Kohl. Spielbestimmend und mit starkem Angriff vergaß sie nur, den Sack zuzumachen.
Und schon bekommt der Gegner, fast auf dem Präsentierteller serviert, die Wendemöglichkeit der Partie, die der Geraer Kontrahent auch prompt zum Partiegewinn nutzte. Die Bretter 3 und 4 waren dem "Meuselwitzer Nachwuchsbereich" überlassen worden. Die bereits bekanntermaßen spielstark auftretende Tina Neumann ließ nichts anbrennen und trotzte ihrem Gegner eine Punkteteilung ab.  Noch besser lief es zunächst bei Jessica Meyer. Mit spielbestimmenden und offensiven Angriffsspiel war sie einem Partiesieg sehr nahe. Doch in der Endphase der Partie war dann nicht mehr als ein Remis drin. Mit 4 Punkten hat die Meuselwitzer Mannschaft Optionen nach der Tabellenspitze abhaken müssen und steht im gesicherten Mittelfeld.
Windischleuba, den 16.01.18

Manfred Pfau


Des erste Drittel der Stadtmeisterschaft hatte es in sich!

Nach den ersten 3 Runden der Stadtmeisterschaft in Schach ist eine große Ausgeglichenheit in diesem stark besetzten Schachturnier festzustellen. Dies wurde auch in der soeben abgeschlossenen dritten Spielrunde mehr als deutlich. Hervorstechend das Match zwischen dem Titelverteidiger Andreas Eicke und Jürgen Barth. beide spielten auf biegen und brechen auf einen Sieg, doch die sehenswerten Abwehrkünste von Schachfreund Barth schafften den verdienten Ausgleich gegen die stürmischen Angriffe seines Kontrahenten.  Beide sind die ärgsten Verfolger des derzeit führenden Birger Watzke, der sich mit großem Angriffsdruck, am Schluss souverän, gegen Juri Bondarew durchsetzte. Sehenswert der Auftritt von Jörg Bischoff, der den Widerstand von Michael Bellmann brechen und den Sieg davon tragen konnte. Jens Schmidt hatte in seiner Partie gegen Günter Funk einfach die bessere Strategie und schaffte in Verbindung mit spielentscheidenden Freibauern die Voraussetzung, die Partie für sich zu entscheiden. Auf absoluter Augenhöhe begegneten sich Joachim Haase und Lothar Kußauer. Es war beim besten Willen kein Vorteil auf der einen wie anderen Seite festzustellen und die Punkteteilung nachvollziehbar. Leichte Spielvorteile, bereits aus der Eröffnung heraus reichten Helmut Behnke gegen Manfred Pfau in einer völlig ausgespielten Partie nicht zum Sieg und damit endete diese Auseinandersetzung remis. Ein wahres Feuerwerk entfachten Falk Pollmer und Dietmar Weidauer auf ihrem Brett. Beide, mit offensiver Grundhaltung agierend, lieferten sich ein tolles Angriffsmatch, das durch eine Ungenauigkeit seines Gegenüber von Schachfreund Pollmer gewonnen werden konnte. In friedlichen Bahnen verlief dagegen der weitestgehend ausgeglichene Kampf zwischen Valerij Müller und Gerhard Prechtl, der gar nicht anders als mit einer Punkteteilung enden konnte.

Windischleuba, den 28.12.17
Manfred Pfau

 

Unsere Kreisvertreter gingen als Verlierer vom Brett!

Die 4. Runde der Schach-Bezirksliga , Staffel Ost, stand für unsere Kreisvertreter Meuselwitzer SV und SC Altenburg unter keinem guten Stern. Ersatzgeschwächt antretend, verloren die Meuselwitzer gegen die, bekanntermaßen, spielstarken Schachfreunde von Gera-Langenberg denkbar knapp mit 3,5 : 4,5. Nun sollte man diese Mannschaftsniederlage auf keinem Fall an den eingesetzten Ersatzspielern fest machen. Denn sie gaben alles, kämpften ihre Partien mit einer Ausnahme  voll aus und scheiterten mehrmals in der Endphase ihrer Partien höchst unglücklich. allen voran Jessica Uhlig, die alle Höhen und Tiefen, die im königlichen Spiel stecken, durch lebte. Schon wie eine Siegerin aussehend, verdarben ungenaue Züge ihre gute Ausgangsposition und dann wendete sich das Blatt zur bitteren Niederlage.  Ein ähnliches Bild bei Lutz Steigemann. Blendend aus der Eröffnung herausgespielt, ging plötzlich nicht mehr viel. Doch dann wollte er mit der  Brechstange alles gerade biegen und dies erwies sich als die falsche Taktik. Dieser Partieverlust war vermeidbar. Einen rabenschwarzen Tag erwischte Dominic Großmann, der kein Bein auf die Erde brachte. Andreas Eicke am Spitzenbrett, Torsten Kohl und Harald Hofmann hielten mit ihren Punkteteilungen alles in der Waage. Jörg Schmidt und Jens Schmidt spielten ganz stark auf und  konnten mit druckvollem Angriffsspiel schöne Brettsiege erkämpfen. Mit 4 Punkten und einem 6. Platz gilt es, in den kommenden Punktspielaufgaben gegen direkte Tabellenkonkurrenz wieder Boden gut zu machen.

Der SC Altenburg verlo9r seine Punktspielaufgabe gegen die Fußbrothers aus Jena (ein Titelaspirant), am Ende viel zu hoch mit 2 : 6. Nach dem sehenswerten Spielverlauf war nie und nimmer so ein Endergebnis zu erwarten. ein großartige Leistung gelang Felix Kühnast am Spitzenbrett. Mit den schwarzen Steinen bot er seinen viel zu passiv agierenden Jenaer Kontrahenten gekonnt Paroli und erspielte einen eindrucksvollen Sieg. Nach den voll gerechtfertigten Punkteteilungen von Jürgen Barth und Michael Bellmann, sah es auch an den restlichen 5 Brettern durchaus nach einem positiven Partieende aus. Doch weitgefehlt. In der Endphase der Partien von Ingolf Götze, Holger Vincenz und Helmut Behnke verfügten die spielstarken und favorisierten Jenaer Gäste über die notwendige Endspielerfahrung, um die Partien zu ihren Gunsten zu entscheiden. Klaus Mäder kämpfte trotz Materialnachteil (eine Figur war ihm verlustig gegangen) vergeblich um ein Remis und ganz und gar bitter war der Partieausgang für Dietmar Weidauer, der eine tolle Partie spielte und sich leider zum Schluss nicht dafür belohnen konnte. Insgesamt hat die gesamte Mannschaft Kampfgeist und Spielvermögen geboten und sich mit allen Kräften gegen diese Niederlage gestemmt. Dies ist eine Voraussetzung, um auch in den kommenden Punktspielen erfolgreich zu bestehen. Mit 2 Punkten und einem 7. Tabellenplatz ist das rettende Ufer, sprich Klassenerhalt, noch nicht erreicht.

Wijndischleuba, den 04.12.17
Manfred Pfau

 

Der SC Altenburg II siegt im Kreisderby!

Am 4. Punktspieltag der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera, gewann die II. Mannschaft des SC Altenburg  das Kreisderby gegen die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV  hoch mit 3,5 : 0,5. Doch dieses deutliche Ergebnis sollte bei nüchterner Betrachtung realistisch betrachtet werden. Von den 4 Spielern einer Mannschaft in dieser Spielklasse mussten die Meuselwitzer mit 2 fachen Ersatz
diesen Punktekampf bestreiten. Am 1. Brett profitierte Manfred Pfau (Altenburg zuerst genannt) von einem ungenauen Zug in der Eröffnbug seines Gegners Bernd Joachim. Dieses Manko bestimmte den weiteren Kampf und führte nach kurzem Kampf zum Partiegewinn für den Altenburger. Bernd Reeg hatte die Meuselwitzer Spielführerin Anke Kphl als Gegner. Insgesamt zeigte der Altenburger das druckvollere Angriffsspiel  gegen die weitestgehend defensiv eingestellte Anke Kohl. Dies konnte auf Dauer nicht gut gehen. Doch erst ein groberer Fehlgriff entschied die Partie zu Gunsten von Altenburg. Valerij Müller hatte gegen die junge Natalie Kohl einen schweren Stand. sie spielte sehr konzentriert und druckvoll und sah schon wie die Siegerin aus. doch in der Endphase der Partie fehlte eine Kleinigkeit, um den Deckel drauf zu machen. Natalie Kohl akzeptierte nach langer Spielzeit ein Remisangebot ihres Altenburger Gegners. Jörg Odrich hatte die talentierte Nachwuchsspielerin Annemarie Meyer als Gegner. Er spielte mit viel Spielverständnis und Angriffsdruck  gegen geballte Verteidigung, die nicht leicht zu knacken war. Doch bei zu viel passiven Spiel und ständig in der teidigung, ohne  Gegenspiel entscheiden dann ein Fehler und der passierte ihr. damit musste sie den Kampf aufgeben.

Die Altenburger konnten sich mit5 Punkten auf den 3. Platz verbessern und die Meuselwitzer verfügen über 4 Punkte und stehen auf dem 5. Platz.

Wijndischleuba, den 04.12.17
Manfred Pfau

 

 

Beginn der Stadtmeisterschaft von Altenburg!

Diesen Tag haben die Schachfreunde von Altenburg, Gera-Langenberg,  Frohburg und Meuselwitz schon sehnlichst erwartet. Das größte jährliche Schachereignis unserer Stadt, die Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach startete mit der Auftaktrunde. In 9 Monaten (in jedem Monat ist eine Runde zu spielen) wird der neue Stadtmeister von Altenburg gesucht und gekürt. Das neue Reglement
sieht einige Veränderungen gegenüber den Vorjahren vor. So wurde die Spielzeit verkürzt und auf 1,5 Stunden für 36 Züge festgelegt. nach Erreichen diese Zeitgrenze bleiben pro Spieler noch 30 Minuten Bedenkzeit, um die Partie für sich zu entscheiden. Unabhängig von der gegenwärtigen Situation, dem vorhandenen Materialvorteil und besserer Stellung - wer die Zeit überschreitet (durch Blättchenfall an der Uhr optisch angezeigt) ist Verlierer der Partie. Auch die endgültige Entscheidung über den Titel wurde verändert. Sollte  nach Abschluss der Kämpfe Punktgleichheit von mehreren Schachfreunden bestehen, können sie selbst entscheiden, ob sie einen Stichkampf zur endgültigen Entscheidung zustimmen. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird die Leitung des SC Altenburg (Ausrichter dieses Schachevents) den Titel eines Stadtmeisters mehrfach vergeben. Leider findet dies Stadtmeisterschaft personell gegenüber den Vorjahren stark reduziert statt. "Nur" 16 Schachfreunde haben sich in die Teilnehmerliste eingetragen. Darunter auch die beiden Titelverteidiger des Vorjahres, Birger Watzke (Gera-Langenberg) und Andreas Eicke vom Meuselwitzer SV. Beide machten mit ihren Siegen über Helmut Behnke und Lothar Kussauer aber deutlich, das sie alles für eine erneute Titelverteidigung im Plan haben. Mit einer Ausnahme hatten alle Duelle den erwarteten Spielausgang. Denn  sowohl Jürgen Barth-Dietmar Weidauer, Jörg Bischoff-Gerhard Prechtl, Michael Bellmann-Valerij Müller und Joachim Haase-Günter Funke - alle Erstgenannten konnten als Sieger vom Brett gehen.  In der Partie Falk Vollmer- Manfred Pfau gab es keinen Sieger. Hier war Ausgeglichenheit Trumpf. Nur im Match zwischen Jens Schmidt und Juri Bondarew gab es die schon erwähnte Ausnahme. Der favorisierte Jens Schmidt fand bereits in der Eröffnung einfach nicht in den Kampf und musste gegen einen spielstark und kämpfend auftretenden Gegner seine Partie aufgeben!
Windischleuba, den 13.11.17

Manfred Pfau

 

 

Mit viel Kampfgeist zu wertvollen Mannschaftssiegen!

In der 3. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, zeigte der Meuselwitzer SV seinen Jenaer Gästen vom SV Jenapharm II ganz klar die spielerischen Grenzen auf. Ein hoher 6 : 2 Sieg macht deutlich, wer in diesem Punktkampf das Sagen hatte! Johannes Naundorf am Spitzenbrett machte mit seinem klaren und deutlichen Sieg ganz kurzen Prozess mit seinem Gegner. Andreas Eick hatte mehr Schwierigkeiten zu überwinden, doch er drehte den Kampf gekonnt zu seinen Gunsten. Torsten Kohl sah keine klaren Optionen zu einem Brettsieg und einigte sich mit seinem Gegenüber auf eine Punkteteilung. Jens Schmidt verhalfen mehrere Bauerngewinne zu einem unangefochtenen Sieg. den einzigen Partieverlust der Mannschaft erlebte Dominic Großmann, der nach Materialverlust die Partie abgeben musste. Auch Lutz Steigemann, materiell in Rückstand geraten, hatte nicht seinen besten Tag. Doch in der Endphase der Partie konnte er das Gröbste verhindern und ein Remis er
kämpfen. Den Deckel auf den Mannschaftssieg machten die Bretter 7 und 8 drauf! Sowohl Harald Hofmann ( sehr souverän auftretend und deutlich siegend) wie auch Jessica Uhlig mit siegreichem Spiel gegen einen bekannten Routinier schlossen einen erfolgreichen Spieltag ab. Mit 4 Mannschaftspunkten auf dem Konto befinden sich die Meuselwitzer, in Reichweite zur Spitze, auf einem 4. Tabellenplatz! 

Ganz erfreulich der knappe 4,5 : 3,5 Sieg des SC Altenburg über die II. Mannschaft vom SV Schott Jena. Dies war Balsam auf die Seele der bisher sieglosen Altenburger! Am Spitzenbrett zeigte Felix Kühnast, zu was er fähig ist und erspielte einen zugleich sicheren wie wertvollen Sieg. Jürgen Barth und Ingolf Götze konnten beide mit Punkteilungen viel für die Mannschaft leisten.  Helmut Behnke, nach einer gut gespielten Eröffnung erarbeitete sich im Spielverlauf eine gute Ausgangsposition, die er leider nicht verwerten konnte. damit musste er zum Schluss noch eine Niederlage akzeptieren. Auch Dietmar Weidauer, durchaus nicht chancenlos, wollte vielleicht zu schnell zu viel und konnte trotz allem aufgebotenen Kampfgeist die Partie nicht halten und erlebte das gleiche Schicksal. Michael Bellmann machte es weitaus besser. Als erfahrener Angriffsspieler schaffte er zwar diesmal nicht den Durchbruch zu erfolgreichem Spiel ließ jedoch nichts anbrennen und spielte verdient Remis. Und es geschehen noch Wunder! Der Schachfreund Klaus Mäder gilt als ausgesprochener Remisspieler.  Doch diesmal zeigte er seinen Gegner die Hacken und feierte einen wertvollen Brettsieg. An diesem Tag gab es jedoch einen, der alles noch toppen sollte. Joachim Haase wehrte alle Remisangebote seines Gegners ab  und gewann nach einem sehenswerten und beeindruckend gespielten  Endspiels! Damit wurde er zum Matchwinner dieses hochbrisanten, hart umkämpften Mannschaftskampfes zu Gunsten der Altenburger Mannschaft!

Mit 2 Punkten vor drei sieglosen Mannschaften befindet sich der SC Altenburg auf dem 7. Tabellenplatz!

Windischleuba, den 06.11.17
Manfred Pfau

 

Klare, deutliche Siege unserer Kreisvertreter!

In der 3. Punktspielrunde der Kreisliga Altenburg/Gera landete die II. Mannschaft des SC Altenburg einen klaren 3,5 : 0,5 Sieg über die IV. Mannschaft vom SV 1861 Liebschwitz. Die blutjunge Liebschwitzer Mannschaft, mit einer Ausnahme durch weg mit jungen Schachtalenten im Einsatz, war  gegen die Altenburger (noch) glatt überfordert. Manfred Pfau gewann am 1. Brett sehr schnell gegen einen gut beginnenden jungen Schachfreund, der aber dann seine Linie verlor. Bernd Reeg spielte einen ganz tollen Königsangriff gegen einen sich sehr gut verteidigenden jungen Hasen und konnte allerdings die Partie nicht rund machen. Beide einigten sich nach langer Spielzeit auf eine Punkteteilung.  Gerhard Prechtl profitiert von einem kapitalen Fehler seines Gegners und konnte mit iesem Materialvorteil einen klaren Sieg erzielen. der sehr konzentriert auftretende und gut spielende Valerij Müller hatte es mit einem sehr jungen Gegner zu tun, der ebenfalls im Spielverlauf nach durchweg gutem Spiel durch Fehler seine Partie nicht halten konnte. Mit diesem klaren Mannschaftssieg  verfügt die Mannschaft über 3 Mannschaftspunkte und dem 5. Tabellenplatz!

Noch klarer fiel das Ergebnisder II. Mannschaft des Meuselwitzer SV gegen eine deutlich unterlegene, ebenfalls aus Nachwuchsspielern bestehende IV. Mannschaft vom VFL Gera aus. Das Endresultat  von 4 :0 spricht eine deutliche Sprache und spiegelt klar den Spielablauf wieder. Sowohl Bernd Joachim (mit erdrückenden Materialvorteil) ,Anke Kohl (große Bauernbeute), Natalie Kohl mit Damengewinn und Reinhold Gottschling, der alles richtig machte, waren die hoch überlegenen Sieger! Mit 4 Mannschaftspunkten steht die Mannschaft zur Zeit auf dem 2. Tabellenplatz und damit aussichtsreich im Titelrennen.

Windischleuba, den 06.11.17
Manfred Pfau

 

 

Unsere Kreisvertreter blieben erfolglos!

In der 2. Runde der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost blieben der Meuselwitzer SV sowie der SC Altenburg ohne Punktgewinn. Die Meuselwitzer, bei Jenapahrm Jerna  (einen Staffelfavoriten) antretend, verloren denkbar knapp mit 3,5 : 4,5. Dabei zeigten Johannes Naundorf am Spitzenbrett (klar überlegen mit siegreichen Druckspiel auf den Königsflügel) und Andreas Eicke ,der selbst ein Turm zum "Mitnehmen" anbot und klar gewann, wie es gehen kann! Auch Jörg Schmidt zeigte druckvolles Angriffsspiel und ließ seinen Gegner keine Chance. Da auch Jens Schmidt  mit Bauernvorteil ein jederzeit sicheres Remis erreichte, waren 3,5 Punkte auf dem Mannschaftskonto. Was sollte da noch schief gehen? Eine Menge, wie sich danach herausstellte. Torsten Kohl erwischte einen rabenschwarzen Tag, kam in völlig ungewohnten Zeitverbrauch, das zum Partieverlust führte. Ganz und gar unglücklich der Partieverlauf von Dominic Großmann, der nach fabelhafter Spieleröffnung die Partie noch in den Sand steckte. Ähnliches Bild bei Lutz Steigemann, der nach überzeugenden Spielbeginn ganz und gar unnötig den Faden verlor und unterlag. Bei Harald Hofmann ging an diesem Tag überhaupt nichts. Nach holbriger Eröffnungsgestaltung ging so gut wie alles nach hinten los und damit war die Niederlage vor programmiert.

Mit 2 Punkten auf dem 6. Tabellenplatz (ungewohnt weit hinten in dem Zehnerfeld) ist für die Meuselwitzer  in den  nächsten Punktspielaufgaben vieles wieder gerade zu rücken!

Auch der SC Altenburg hat sein Punktspiel regelrecht in den Sand gesteckt und gegen den Kingsclub 98 Jena 3,5 : 4,5  verloren.  Doch hier agierten die Spitzenbretter Felix Kühnast ( kam in hohe Zeitnot,  was sich nachteilig auf das Spielgeschehen auswirkte) und Jürgen Barth (dem ganz einfach eine Fehleinschätzung in einer brisanten Stellung eine Figur kostete) alles andere als erfolgreich und mussten die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen. Leider konnten diese Partieverluste von den anderen Mannschaftsmitgliedern nur bedingt ausgeglichen werden. Allen voran Michael Bellmann und Joachim Haase, die ihre Partien in überzeugender Manier siegreich gestalten konnten. Da Ingolf Götze, Helmut Behnke und Klaus Mäder weitest gehende Spielausgeglichenheit herstellen konnten, können die erzielten Punkteteilungen positiv bewertet werden. Leider konnte Holger Vincenz trotz viel Kampfgeist und Aufwand seine Partie nicht stabilisieren, so das er verlor.

Dank der Brettwertung stehen die Altenburger vor drei ebenfalls sieglosen Mannschaftenn auf dem 7. Platz.

Windischleuba, den 23.10.17
Manfred Pfau

 

Vergebene Spielchancen führten zu Punkteteilungen!

Die II. Mannschaft des SC Altenburg nutzte in der 2 Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/ Gera gegen  den SV 1861 Liebschwitz III seine mehrfachen Chancen nicht, um klar zu siegen.
Am 1. Brett hatte Manfred Pfau mit einer Qualität und Plusbauern klare Optionen zum Sieg, doch ein Lapsus im Endspiel führte nur zu einem Remis. Auch Bernd Reeg hatte nach einer fulminanten Angriffspartie die Mattmöglichkeit zum Partiesieg, die er leider ausließ. Danach akzeptierte er das Remisangebot seines Gegners. Zu einem schnellen Sieg kam Gerhard Prechtl, da nach einer Bauerngabel ,die zu einem Figurengewinn führte, sein Gegner bereits das Handtuch warf. Allein Valerij Müller musste die stetig anwachsende Überlegenheit, auch materiell, anerkennen und die Partie verloren geben.

Mit einem Mannschaftspunkt steht die Mannschaft auf dem 7. Tabellenplatz.

Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV , ersatzgeschwächt antretend, trennte sich von der VI. Mannschaft des SV 1861 Liebschwitz 2 : 2 unentschieden. Am 1. Brett spielte Bernd Joachim nach seinem Bauernverlust groß auf und brachte seinen favorisierten Gegnerin  arge Bedrängnis. Doch dieser nutzte eine Gelegenheit, um durch 3xige Zugwiederholung remis zu erzwingen. Anke Kohl erkämpfte sich einen Bauerngewinn, der allerdings nicht zum Sieg reichte. Am Schluss war das vereinbarte Unentschieden auch gerecht. Jessica Uhlig zeigt immer mehr, zu was sie fähig ist. Ihre Formkurve zeigt eindeutig nach oben. das es nicht ganz zum sieg gereicht hat und "nur " eine Punkteteilung heraussprang, ist auch dem Dagegenhalten ihres spielstarken Gegners gestundet. Gut aus der Eröffnung gestartet, hatte Natalie Kohl optisch gesehen, die besseren Erfolgsaussichten. Doch sie erklärte, etwas überraschend ihr Einverständnis in eine Punkteteilung.

Mit 2 Mannschaftspunkten sind die Meuselwitzer auf dem 4. Rang platziert.

Windischleuba, den 23.10.17
Manfred Pfau

 

Die Stadtmeisterschaft von Altenburg steht in den Startlöchern!

Und sie ist offen für alle! Der Ausrichter ist seit Jahren  der Schachclub Altenburg, der sein Domizil im Hotel "Astor" in Altenburg am Bahnhof hat. Darüberhinaus werden Anfragen vom Vereinsvorsitzenden, Klaus Mäder (Tel: 81 613) bzw. Schachfreund Manfred Pfau (Tel: 83 35 85) gern beantwortet. Der Spieltag ist an jedem Freitag, ab 18 °° Uhr.  An dem größten Schachturnier, das in Altenburg jährlich stattfindet, kann sich jeder  beteiligen, der sich für das Königliche Spiel interessiert!

Auch für die Weiterentwicklung des Nachwuchses wird in diesem Schachclub eine Menge getan. An jedem Mittwoch findet in der Reichenbachschule in Altenburg in der Zeit von 16°° bis 17°°  eine kostenlose Schach - AG statt.  Der Übungsleiter ist seit Jahren Manfred Pfau. Das Alter und die gegenwärtigen Schachkenntnisse spielen bei einer Teilnahme keine Rolle!

Windischleuba, den 12.10.17
Manfred Pfau

 

Der Meuselwitzer SV stürmt sofort an die Spitze! 

Bereits nach  der 1. Punktspielrunde der Bezirksliga, Staffel Ost in Schach, in der neuen Saison, hat der Meuselwitzer SV die Tabellenspitze übernommen. Mit einem hohen 6,5 : 1,5 Sieg über die zweite Vertretung des VFL 1990 Gera führt die Mannschaft das Zehnerfeld dieser Spielklasse an. Allerdings zeigt sich bereits jetzt, das der Zweitplatzierte, der Schachclub fuß Brothers Jena mit der gleichen Punktausbeute auf dem 2. Platz, die Meisterschaft und das weitere Geschehen mitbestimmen will. Für diesen hohen Meuselwitzer Punktspielsieg sorgten Niklas Kühne am Spitzenbrett mit einem Remis in einer ausgeglichenen Stellung, Johannes Naundorf, dessen Gegner das Zeitlimit überschritt und damit verlor, Andreas Eicke wie auch Torsten Kohl, die beide auf weitestgehend gleichwertige Gegner trafen und sich beide mit einem unentschieden trennten an den vier Spitzenbrettern. Die Besetzungen an den Brettern 5 - 8 machten den Deckel drauf. Jörg Schmidt half ein Qualitätsgewinn letztendlich zum Partie Gewinn und Jens Schmidt reichte ein gewonnener Bauer, um sich entscheidend durch zu setzen. Dominic Großmann hielt in einem beiderseitig fehlerhaft geführten Match  doch die  Fehlerquote in Grenzen und damit das bessere Ende für sich. Lutz Steigemann  stellte bereits in der Eröffnung die Weichen für einen deutlichen und überzeugenden Sieg.

Für den SC Altenburg wird es in der gleichen Spielklasse ungleich schwieriger werden, das vorgegebene  Saisonziel Klassenerhalt in die umzusetzen. Das die Trauben hoch hängen trat gegen die favorisierten und spielstarken Schachfreunde vom SZ Elstertal Langenberg deutlich zu Tage. Ersatzgeschwächt antretend, ging der Kampf nicht unerwartet 2,5 : 5,5  verloren. Am Spitzenbrett sah Felix Kühnast gegen den hochdotierten Birger Watzke in seiner Partie lange Zeit keinen Stich. Doch dieser vergaß, den Sack zu zumachen. Und das rächte sich. Durch einen deutlichen Fehler drehte sich das Blatt und der Altenburger nutzte gekonnt die Gunst der Stunde  und war der lachende Gewinner. Auch Jürgen Barth hielt stark dagegen und erkämpfte sich ein verdientes Remis. Nun setzte sich die Dominanz der starken Gegner durch. Sowohl Ingolf Götze, Joachim Haase, Helmut Behnke wie auch Falk Pollmer bekamen das zu spüren und setzten ihre Partien in den Sand. Damit waren schon alle Messen gesungen. Einzig Holger Vincenz und Klaus Mäder konnten noch dagegen halten und mit jeweils einer Punkteteilung schlimmeres verhindern.

Windischleuba, den 18.09.17
Manfred Pfau

 

Gegen Titelfavoriten eine Punkteteilung erspielt!

Mit 9 Mannschaften startet die Schachkreisliga Altenburg/Gera  in die neue Saison. Diese Meisterschaft wird mit je 4 Spielern pro Mannschaft ausgetragen. Dabei hatte die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV  gleich zum Auftakt mit der V. Mannschaft von Gera/Liebschwitz einen Titelanwärter als Gegner. Dies war allerdings nach dem Spielverlauf zu keinem Zeitpunkt in diesem Match zu spüren und so konnte in dieser brisanten Begegnung mit einem 2 : 2 Unentschieden ein Achtungserfolg erzielt werden. Bernd Joachim und Anke Kohl erspielten sich souverän Punkterfolge und damit führten die Meuselwitzer bereits 2 : 0. Doch Jessica Uhlig hatte nicht ihren besten Tag und musste die Segel streichen und so hing alles vom Spitzenbrett Harald Uhlig ab. Obwohl der Meuselwitzer alle seine spielerischen und kämpferischen Möglichkeiten aufbot, verlor er gegen den bekanntermaßen spielstarken Stephan-Jörg Hilbert diese spielentscheidende Mannschaftspartie. 

Die II. Mannschaft des SC Altenburg war spielfrei, da der vorgesehene Gegner seine ursprüngliche Meldung zurück zog.

Windischleuba, den 19.09.17
Manfred Pfau



Ein Altenburger siegt in der Rennstadt Frohburg!

Im 22. Seniorenschachturnier von Frohburg siegte Joachim Haase vom SC Altenburg! In diesem 5 rundigen Turnier mit 9 Beteiligten, behielt der Altenburger mit 4,5 Punkten ganz knapp die Nase vorn vor den Frohburgern Wolfgang Gonschorek mit 4 Punkten und  Siegfried Thon, der mit einem Remis gegen den Turniersieger einen halben Punkt erkämpfte und mit 3,5 Punkten den Sprung aufs Treppchen schaffte. Der Turniersieger, der eine spielstarken Vorstellung in diesem Turnier ab gab, konnte 4 Partien für sich entscheiden und darunter auch den ehemaligen Altenburger Wolfgang Gonschorek besiegen. Hinter dem Frohburger Bernd Mielcarek mit 3 Punkten, erkämpfte Helmut Behnke vom SC Altenburg mit 2,5 Punkten einen guten 5. Platz. Auf die gleiche Punktzahl kam der "dienstälteste" Frohburger Curt Runkwitz auf dem 6. Rang vor Hubert Krause (2 Punkte), Peter Sickinger ebenfalls 2 Punkte) und Jörg Holler mit einem Punkt., alle aus der Rennstadt Frohburg.

Windischleuba, den 25.07.17

Manfred Pfau


Der Pokal wurde nach Sachsen entführt!
Im Anschluss an die Siegerehrung der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach, fand traditionell das offene Roland-Heinig-Gedenkturnier in Blitzschach statt. Jedem Spieler standen 5 Minuten Bedenkzeit zur Verfügung, um seine Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. Denn nach Ablauf dieser Zeitvorgabe (Blättchenfall), war für jeden betroffenen Schachfreund die Partie verloren. Dieser Turnieraufgabe stellten sich 17 Schachfreunde aus unserer näheren und erweiterten Region, darunter auch eine weibliche Vertreterin in Person von Anke Kohl vom Meuselwitzer SV. Mit Michael Pietsch vom TuS Coswig hatte ein Schachfreund gemeldet, der zu den Hochkarätern des Königlichen Spiels zählt. Mit 7,5 Punkten wurde er auch seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich den Pokal, allerdings ganz knapp vor Daniel Kottwitz vom SZ Gera/Langenberg, der eine feine Blitzschachklinge schlug. Noch auf dem Treppchen als Dritter nahm Michael Bellmann mit 6 Punkten als bester Altenburger Platz! Der Frohburger Max Willner erreichte zwar die gleiche Punktzahl, doch die zweite Wertung (Buchholzwertung) setzte ihn auf den 4. Tabellenplatz. Die Meuselwitzer "Blitzer" Jens Schmidt (5,5 Punkte) und Torsten Kohl mit 5 Punkten vertraten ihren Schachclub mit den 5. und 6. Rang aufs Beste! Die gleiche Punktzahl erreichten der Altenburger Burghard Vietz auf dem 7. Platz und Andreas Eicke (Meuselwitzer SV) mit dem 8. Rang. Auf 4,5 Punkte und damit 50% der möglichen Punkte erspielten sich die Altenburger Joachim Haase, Manfred Pfau und Jürgen Barth, die Plätze 9 - 11.  Der Frohburger Hubert Krause und der Altenburger Helmut Behnke holten 4 Punkte und kamen auf den Plätzen 12 und 13 ein. Die Frohburger Juri Bondarew und Jörg Bischoff (beide 3,5 Pkt.) erspielten sich die Ränge 14 und 15. Hinter dem Meuselwitzer Günter Funke, der mit 3 Punkten das Turnier abschloss, erspielte sich Anke Kohl 2,5 Punkte. Die anschließende Turnieranalyse förderte allerdings zu Tage, das bei Ausnutzung aller gebotenen Möglichkeiten eine deutlich bessere Endplatzierung drin war.
Windischleuba, den 12.07.17
Manfred Pfau

Roland Heinig Blitzgedenkturnier 2017

Rangliste:  Stand nach der 9. Runde 
Rang Teilnehmer TWZ Verein/Ort Land S R V Punkte Buchh SoBerg
1. Pietsch, Michael 2195 TuS Coswig GER 7 1 1 7.5 45.5 35.50
2. Kottwitz, Daniel 1986 SZ Langenberg GER 5 4 0 7.0 45.5 35.50
3. Bellmann, Michael 1571 SC Altenburg GER 6 0 3 6.0 46.5 26.50
4. Willner, Max 1769 FROHBURGER GER 4 4 1 6.0 45.0 26.75
5. Schmidt, Jens 1711 Meuselwitzer SV GER 5 1 3 5.5 47.0 24.50
6. Kohl, Torsten 1798 Meuselwitzer SV GER 4 2 3 5.0 43.5 20.50
7. Vietz, Burkhard       4 2 3 5.0 38.5 18.00
8. Eicke, Andreas 1891 Meuselwitzer SV GER 4 2 3 5.0 36.0 18.75
9. Haase, Joachim 1560 SC Altenburg GER 3 3 3 4.5 46.5 19.25
10. Pfau, Manfred 1636 SC Altenburg GER 3 3 3 4.5 41.5 15.50
11. Barth, Jürgen 1783 SC Altenburg GER 4 1 4 4.5 38.0 16.75
12. Krause, Hubert 1588 FROHBURGER GER 4 0 5 4.0 40.5 13.00
13. Behnke, Helmut 1503 SC Altenburg GER 4 0 5 4.0 38.0 12.00
14. Bondarew, Juri 1441 FROHBURGER GER 3 1 5 3.5 34.5 10.50
15. Bischoff, Jörg 1656 FROHBURGER GER 3 1 5 3.5 31.0 11.25
16. Funk, Günter       3 0 6 3.0 35.5 8.00
17. Kohl, Anke 1595 Meuselwitzer SV GER 2 1 6 2.5 34.5 8.25


Überraschende Entscheidung über die Stadtmeisterschaft!


Nach 9 Spielrunden in der gleichen Anzahl von Monaten hat das größte Schachturnier der Stadt Altenburg in Schach ein völlig überraschendes Ende gefunden. Von 23 teilnehmenden Schachfreunden aus der erweiterten Region um Altenburg hatten sich zwei Schachfreunde punktgleich die Berechtigung um den Titel eines Stadtmeisters von Altenburg erspielt und erkämpft. Und es war alles für den Stichkampf angerichtet. Birger Watzke von Gera/Langenberg und der Meuselwitzer Andreas Eicke bewarben sich in einem Schnellschach-match um den Titel. Die Farben um die erste Runde waren ausgelost, aus der Birger Watzke als Sieger hervorging. Doch in der zweiten Rund drehte Andres Eicke den Spieß um und siegte seinerseits. Und in den nachfolgenden Duellen wollte sich partout kein Sieger einstellen. War es der Respekt voreinander, der dann zu den völlig überraschenden Vorschlag an den Hauptschiedsrichter Klaus Mäder von Altenburg von Birger Watzkeführte, für die Stadtmeisterschaft zwei Stadtmeister zu ehren?! Und nach längeren Überlegungen und Beratungen wurde dem stattgegeben! Alle anwesenden Schachfreunde fanden diese Entscheidung im Abschlusskampf sportlich fair und gerecht! Somit sind beide Finalisten im Jahr 2017 Stadtmeister der Stadt Altenburg in Schach! Die Ehrung der Besten erfolgt am 07.07.17 im Hotel "Astor" in Altenburg. Diese Veranstaltung findet seinen Abschluss mit dem Roland-Heinig Gedächtnisturnier in Blitzschach, das offen für alle ist. Alle Altenburger Schachfreunde, die mit Lust und Liebe den Schachsport frönen, sind hiermit dazu herzlich willkommen und eingeladen!
Windischleuba, den 29.06.17
Manfred Pfau


Die Entscheidung der Stadtmeisterschaft ist vertagt!

In der 9. und Abschlussrunde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach trat das ein, mit dem niemand mehr gerechnet hatte. Der Altenburger Schachfreund Joachim Haase sorgte in seinem letzten Gefecht dieses Schachturnieres für eine gehörige Überraschung und für einen Stichkampf um den Titel! In einem furiosen Match kämpfte er wie ein Löwe gegen den anstürmenden Andreas Eicke und rang den Titelverteidiger eine Punkteteilung ab. Damit kam es zur Punktgleichheit zwischen dem Meuselwitzer und Birger Watzke von Gera/Langenberg, der Valerij Müller das Nachsehen gab. Beide verfügen über je 7 Punkte und somit wird erst ein Stichkampf ( dieser erfolgt in einem Duell nach Schnellschachregeln von je 15 Minuten Bedenkzeit, indem nur Siege zählen und zwei Partiegewinne notwendig sind) die endgültige Entscheidung über den Stadtmeister von Altenburg bringen. Fest steht, das  der Meuselwitzer Jens Schmidt (6,5 Pkt.) mit einem Sieg über Helmut Behnke den 3. Platz erringen konnte. Für den besten Altenburger Schachfreund  Manfred Pfau (6 Pkt.) nutzte der Sieg über Günter Funke nichts mehr. Er muss sich mit einem 4. Platz und der ungeliebten "Holzmedaille" abfinden. Mit 5,5 Punkten und einem opferreichen Kampf gegen Gerhard Prechtl spielte sich Daniel Kottwitz (Gera/Langenberg ) auf den 5. Rang vor Joachim Haase, der punktgleich einen 6. Platz erkämpfen konnte. Der Frohburger  Jörg Bischoff, der sich gegen Dietmar Weidauer in einem unglaublich spannenden Kampf auf Augenhöhe mit einer Punkteteilung zufrieden gegen musste, erreichte mit 5 Punkten den 7. Platz. Auf den 8. Rang konnte sich Lothar Kußauer mit beachtlichen 5 Punkten platzieren und Helmut Behnke erreichte mit 4,5 Punkten Platz 9. Noch in die top ten spielte sich der punktgleiche Falk Pollmer und erreichte damit seine beste Notierung seit Jahren! Gerhard Prechtl  auf dem 11. Platz führt mit 4 Punkten eine ganze Reihe von Schachfreunden mit gleicher Punktzahl an. Ihm folgt Valerij Müller auf dem 12. Platz (ihm kann eine deutliche spielerische Steigerung bescheinigt werden!), Juri Bondarew aus Frohburg auf den 13. Rang,  Günter Funk aus Meuselwitz (Platz 14), Dietmar Weidauer (15. Rang), Lisamarie Adam, die sich den 16. Platz erspielte und als  beste Nachwuchsteilnehmerin ausgezeichnet wird sowie Marco Klein. Den 18. Platz erreichte Frank Adebar vor den Nachwuchsspielern Paul Fleischer und Phillip Angus Popp. Die Schachfreunde Burghard Vietz und der Frohburger Peter Tauchmann  beendeten leider nach  wenigen Spielrunden mit bis dahin erzielten 1,5 bzw. 2 Punkten das Turnier.

Am Freitag den 07.07.17 ,19 °°, erfolgt im Hotel "Astor" die Siegerehrung und im Anschluss
das Roland-Heinig-Gedenkturnier in Blitzschach!

Windischleuba, den 23.06.17
Manfred Pfau


Die Stadtmeisterschaft von Altenburg ist noch nicht entschieden!

In der 8. und vorletzten Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach wurden Weichen gestellt, aber noch keine endgültige Entscheidung über den neuen Stadtmeister gefällt. Der Titelträger des Vorjahres, Andreas Eicke, setzte sich gegen Manfred Pfau (5 Punkte) in einer brisanten Partie, die erst im Endspiel von ihm entschieden wurde, durch und verschaffte sich für die Finalrunde mit 6,5 Punkten beste Aussichten, ganz oben zu stehen. Doch sein ärgster Verfolger, Birger Watzke, konnte seinen Gera-Langenberger Gemeinschaftskameraden Daniel Kottwitz (4,5 Punkte) besiegen und ist mit 6 Punkten ärgster Verfolger. Jens Schmidt (5,5 Punkte) erhielt sich mit einen hartumkämpften Sieg über Jörg Bischoff (4,5 Pkt.) mindestens Chancen aufs Podest. Joachim Haase (4 Pkt.) zeigte sich über Lothar Kussauer (4 Pkt.) überlegen und auch im Verfolgerduell Helmut Behnke (4,5 Pkt.) gegen Dietmar Weidauer 3,5 Pkt.) siegte der Spieler mit den weißen Steinen. Die Nachwuchsspielerin Lisamarie Adam (3,5 Pkt.) trennte sich von Valerij Müller ( 3,5 Pkt.) mit einer Punkteteilung und wies beachtliche Schachqualitäten nach! Ein ganz verrücktes Partieende nahm das Match Gerhard Prechtl (4 Pkt.) gegen Juri Bondarew (3 Pkt.). In einer Fehleinschätzung seiner noch zur Verfügung stehenden Bedenkzeit "verrechnete" sich der Frohburger mit den schwarzen Steinen voll und ganz  und zu seiner ganz großen Überraschung  ( für 36 Züge standen 90 Minuten und nach Erreichen der erforderlichen Partiezüge weitere 30 Minuten bis Blättchenfall zur Verfügung) fiel sein Blättchen, das den sofortigen Partieverlust nach sich zog. Ein Kampf auf Augenhöhe entstand zwischen Frank Adebar (2,5 Pkt.) und Marco Klein (3,5 Pkt.), indem der mit den schwarzen Steinen spielende Schachfreund ein verrücktes Endspiel zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Leider haben die Nachwuchsspieler Phillip Angus Popp und Paul Fleischer doch nicht das Durchhaltevermögen für so ein anspruchsvolles Schachturnier. Sie gaben ihre Partien kampflos verloren und davon profitierten Günter Funke (4 Pkt.) und Falk Pollmer mit 3,5 Punkten.
Windischleuba, den 13.06.17
Manfred Pfau


Das letzte Drittel der Stadtmeisterschaft von Altenburg begann! 


In der 7 Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach kam es zum Duell der Bestplatzierten zwischen Andreas Eicke und Birger Watzke. Und dieses Match hielt an Spannung, Dramatik und Klasse alles ,was es versprach. Beide Schachfreunde fanden trotz hochgradiger beiderseitiger Zeitnot immer die besten Spielmöglichkeiten auf dem Brett, doch im Endspiel hatte Schachfreund Eicke die besseren Möglichkeiten und landete einen hochwichtigen Sieg! Zwischen Jens Schmidt und Daniel Kottwitz gab es keinen Sieger und Manfred Pfau behielt über Helmut Behnke genauso die Oberhand wie Jörg Bischoff gegen Günter Funke. Joachim Haase Spielte gegen die junge Nachwuchsspielerin Lisamarie Adam all seine Routine und Erfahrung zu seinem Partiegewinn aus. In einem schönen Kampf auf Augenhöhe konnte weder Valerij Müller noch Dietmar Weidauer spielentscheidenden Vorteil erzielen und es erfolgte eine Einigung auf ein Remis. Lothar Kussauer beeindruckte Gerhard Prechtl mit forschem Angriff, der ihm auch den Partiegewinn einbrachte. Auch Juri Bondarew zwang Marco Klein seinen Kampfstil auf und siegte. Frank Adebar profitierte vom Nichtantritt des Nachwuchsspielers Paul Fleischer und Falk Pollmer bot gegen den Nachwuchsspieler Phillip Angus Poppdas druckvollere Angriffsspiel auf, das zu spielentscheidenden Fehlern und dem Partieverlust seines jungen Gegners führte.
Windischleuba, den 26.05.17
Manfred Pfau



Der SV 1861 Liebschwitz macht den Deckel zu!

Am letzten Punktspieltag der Kreisliga Altenburg/Gera, kam es zum entscheidenden Duell zwischen dem SV 1861 Liebschwitz und der III. Mannschaft des ESV Gera. Das harterkämpfte 2 : 2 Unentschieden reichte der Liebschwitzer Mannschaft zum Kreismeistertitel und der Berechtigung, an den Aufstiegsspielen zur Bezirksklasse teil zunehmen. Damit wurde der II. Mannschaft des SC Altenburg die letzte Hoffnung genommen, doch noch Spitzenreiter zu werden. Mit 13 Mannschaftspunkten, nur einem winzigen Punkt hinter dem Spitzenreiter, wurde trotzdem eine beachtliche Saison gespielt. Die zweite Meuselwitzer Mannschaft, die im letzten Punktkampf gegen die III. Mannschaft des SC Altenburg, kampflos 4 : 0 siegte, belegte mit 11 Mannschaftspunkten, hinter der III. Mannschaft (12 Punkte) einen guten 4. Platz. Die III. Mannschaft des SC Altenburg, die leider in der gesamten Saison vom nominierten Nachwuchs in Stich gelassen wurde, konnte sich mit 5 Punkten auf dem 7. Platz platzieren. Personell zwar arg gebeutelt ( es mussten zu oft nicht gleichwertiger Ersatz eingesetzt und damit wertvolle Mannschaftspunkte abgegeben werden), hatten unsere Kreisvertreter auf Grund ihrer Spielstärke durchaus alle Chancen, den Kreismeistertitel wieder ins Altenburger Land zu holen. 

Windischleuba, den 26.05.17
Manfred Pfau


Der Meuselwitzer SV siegt im Kreisderby!

In der neunten und letzten Punktspielrunde der Bezirksliga Ost, besiegt der Meuselwitzer SV  den SC Altenburg mit 5 : 3. Zwischen beiden Schachclubs unseres Kreises wurde auch in diesem Match deutlich: es bestehen deutliche Qualitätsunterschiede! Selbst mit  dreifachem "Ersatz" bestand  für die Altenburger keine Chance, das Blatt zu wenden. Im Spitzenduell zwischen Niklas Kühne (Meuselwitz zuerst genannt) und Felix Kühnast gab es keinen Sieger. Der angriffslustige und  optisch besser stehende Altenburger hatte einen Gegner, der auf alles eine Antwort wusste und gekonnt eine dreifache Zugwiederholung, gleichbedeutend mit einem Remis, herbei führte. Johannes Naundorf beherrschte in zunehmenden Maße seinen Gegner Jürgen Barth und die Partie. Der erzeugte Angriffsdruck führte zu gegnerischen Fehlern und zu einem überzeugenden Sieg. Clemens Blumenthal und Ingolf Götze taten sich nicht ernsthaft weh und einigten sich auf Grund der ausgeglichenen Spielstellung auf eine Punkteteilung. Dominic Großmann zeigte einen "alten Hasen" wie Joachim Haase, wie man ein Endspiel mit einem Bauernvorteil zum Partiegewinn führt. Lutz Steigemann hatte Dietmar Weidauer voll im Griff und führte seine spielstark geführte Partie zum Sieg. Jessica Uhlig spielte bereits aus der Eröffnung heraus druckvoll und angriffsbetont und zwang Klaus Mäder in die Defensive. Im weiteren Spielverlauf leistete sich der Altenburger dann ein black out, der zur sofortigen Partieaufgabe führte. Tina Neumann und Natalie Kohl sind beide hoffnungsvolle Meuselwitzer Nachwuchsspielerinnen, die im ostthüringischen Nachwuchsbereich bereits ein gehöriges Wort mitsprechen. Gegen die Altenburger Routiniers Helmut Behnke und Manfred Pfau wurden sie aufgeboten, um sich Spielpraxis und Erfahrung zu holen. Doch dies gelang beiden noch nicht. Aus der Eröffnung heraus zeigten beide ihre bereits beachtlichen  Eröffnungskenntnisse, doch im weiteren Spielverlauf schlichen sich kleine Ungenauigkeiten ein, die sich spielentscheidend auswirkten. Die Erfahrung und Routine ihrer Gegner
zwang sie nach starker Gegenwehr zur Aufgabe ihrer Partien.Mit diesem überzeugenden Mannschaftssieg  belegen die Meuselwitzer in der Endabrechnung der Spielsaison mit 12 Mannschaftspunkten einen guten 3. Platz. Den Titelgewinn und damit verbundenen Aufstieg zur Landesklasse ließ sich der SV Thuringa Königsee allerdings nicht mehr nehmen. Mit einem klaren 6 : 2 wurde die II. Mannschaft des SC Zeulenroda besiegt und als Tabellenletzter in die Bezirksklasse geschickt. Sehr zur Freude des SC Altenburg, der mit 5 Mannschaftspunkten als Tabellenvorletzter haarscharf an einem Abstieg aus dieser Spielklasse vorbei schlidderte.
Windischleuba, den 16.05.17

Manfred Pfau



Richtungsweisender Spitzenkampf!

5. Runde der Altenburger Stadtmeisterschaft in Schach!

In dieser 5. Spielrunde kam es zum Match zwischen den führenden Jens Schmidt ( 3.5 Punkte) und seinem ärgsten Verfolger Birger Watzke (3 Punkte). Dieser qualitativ hochklassige Kampf wurde erst in der Endphase der Partie durch eine kleinen, taktischen Fehler zu Gunsten von Schachfreund Watzke entschieden. Die beiden Verfolgerduelle zwischen Titelverteidiger Andreas Eicke 3 Punkte) und Daniel Kottwitz (2,5 Punkte) endeten zum einen mit einer Punkteilung, während Manfred Pfau ( 2,5 Punkte) die Oberhand über den punktgleichen Joachim Haase  behielt. Auch die Kämpfe zwischen Gerhard Prechtl (2,5 Pkt.) gegen den punktgleichen Jörg Bischoff und Valerij Müller (2 Pkt.)  gegen Helmut Behnke 2,5 Pkt.) waren durch ihre aussichtsreichen Ausgangsstellungen von großer Bedeutung, Doch in beiden Begegnungen konnten die Schachfreunde mit den schwarzen Steinen ihre Partien siegreich beenden. Lothar Kußauer ( 2 Pkt.) bezwang Juri Bondarew (1,5 Pkt.) und Dietmar Weidauer (1,5 Pkt.) besiegte den punktgleichen Marco Klein. Günter Funk konnte in einem Duell auf Augenhöhe Falk Pollmar bezwingen. Erfreulicherweise meldete sich auch der Nachwuchs zu Wort. Das Altenburger Nachwuchstalent Lisamarie Adam (1 Pkt.) nutzte gegen Frank Adebar ( 1 Pkt.) eine Abtauschkombination zu ihrem Partiegewinn aus. Zu einem ausgesprochenen Nachwuchsduell kam es zwischen Phillip Angus Popp (0,5 Pkt.) und Paul Fleischer (2 Pkt.). Das kürzeste Matt im Schach (in 3 Zügen zum Schäfermatt) brachte die Entscheidung zu Gunsten von Paul Fleischer.

Windischleuba, den 12.04.17

Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV verspielte letzte Aufstiegschance!

In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga Ost, vergab die I. Mannschaft des Meuselwitzer SV die letzte minimale Chance, um den Aufstieg in die Landesklasse
ein Wörtchen mitzureden. beim Tabellenletzten, den SC Zeulenroda II, verlor der Club, unerwartet und überraschend hoch, mit 2,5 : 5,5. Damit besteht keine Chance mehr, um den Aufstieg zu kämpfen. Doch alles hat auch seine Ursachen und die trafen die Meuselwitzer mit Wucht! Gleich 4 Stammspieler waren nicht verfügbar und mussten durch Spieler aus der II. Mannschaft ersetzt werden. Dabei war der Beginn  des Punktekampfes durchaus vielversprechend. Andreas Eicke ließ am Spitzenbrett seiner Gegnerin nicht die Spur einer Chance und siegte sehr schnell. Zu einem Schlüsselspiel wurde die völlig unnötige Niederlage von Jörg Schmidt am 2. Brett. Bis zum Mittelspiel hatte er alles im Griff, doch dann ging der rote Faden verloren und es schlichen sich Ungenauigkeiten ein, die zur Niederlage führten. Clemens Blumenthal und Torsten Kohl hatten in umkämpften Partien die besseren Karten, doch ihre Gegner fanden immer auch eine Antwort und so blieb es für beide bei einer Punkteteilung. Auch Harald Hofmann zählt durchaus zu dem "Stammpersonal". Er kam nie in Bedrängnis, doch zu mehr als einem Remis reichte es nicht. Nun waren die Ersatzspieler gefragt. Lutz Steigemann spielte druckvoll und voll auf Angriff, um das Mannschaftsergebnis zu verbessern. dabei überzog er seine aussichtsreiche Stellung, wollte zu viel und das Blatt wendete sich zur Niederlage. Mit Tina Neumann und Natalie Kohl waren zweifellos sehr talentierte Nachwuchsspielerinnen am Werk. Es musste damit gerechnet werden, das die gegnerische Routine und Erfahrung am Ende den Ausschlag geben würde. Und so kam es denn auch.Mit dem SV Thuringa Königsee ( 15 Pkt.) und dem MTV Saalfeld ( 14 Pkt.) gibt es nun nur noch zwei Aufstiegsanwärter, die in der Abschlussrunde den Titelträger ermitteln. der Meuselwitzer SV bleibt auch nach dieser Niederlage unangefochten mit 10 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz!Der SC Altenburg dagegen muss weiter "zittern". Wieder nicht in Stammbesetzung ging der Kampf gegen den SZ Elstertal Langenberg/Gera hoch mit 2 : 6 verloren. Mit 5 Punkten auf dem 8 Tabellenplatz sind die Altenburger auf "unfreiwillige Schützenhilfe" ihrer unmittelbaren Tabellennachbarn angewiesen. am längsten stemmte sich Jürgen Barth am Spitzenbrett gegen die trotzdem eintretende Niederlage. Joachim Haase und Dietmar Weidauer erwischten nicht ihren besten Tag und mussten gegen spielerisch sehr starke Gegnerschaft aufgeben. Am bittersten traf es Michael Bellmann, der nach einer sehr gut gespielten Eröffnung erst durch eine überraschende taktische Spielwendung seines Gegners die Partie verloren geben musste. Da sowohl Ingolf Götze, Helmut Behnke, Holger Vincenz und Manfred Pfau in ihren Partien nicht über ein Unentschieden hinaus kamen, erklärt die deutliche Niederlage gegen ein spielstarkes gegnerisches Team!
Windischleuba, den 03.04.17

Manfred Pfau



Die II. Mannschaft des SC Altenburg ist nach Derbysieg Spitzenreiter!

In der 8. und vorletzten Punktspielrunde der Schach - Kreisliga  Altenburg/Gera, bezwang die II. Mannschaft des SC Altenburg  die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV mit 3 : 1. Mit diesem Sieg im Kreisderby konnten die Altenburger mit 13 Punkten vorübergehend die Tabellenspitze in dieser Spielklasse erkämpfen. Spielfrei in der letzten Runde kann das Altenburger Team um Mannschaftskapitän Klaus Mäder allerdings nur noch zusehen, wie der punktgleiche Hauptkonkurrent, der SV 1861 Liebschwitz V, sein letztes Punktspiel bestreitet. Bereits ein Unentschieden reicht den Liebschwitzern zum Staffelsieg. Der Kreismeister kann sich in Aufstiegsspielen  für die nächst höhere Bezirksklasse qualifizieren.
Ohne den Altenburger Sieg im Derby irgendwie schmälern zu wollen, muss jedoch gesagt werden, das die Meuselwitzer Mannschaft mit einer Ausnahme faktisch ohne Stammbesetzung antreten konnte. Gleich drei Mannschaftsmitglieder mussten in der I. Mannschaft aushelfen. Doch wie sich die Meuselwitzer "Ersatzleute" aus der Affäre zogen war mehr als beachtenswert. Am 1. Brett fand zwischen Anke Kohl (Meuselwitz zuerst genannt) und Bernd Reeg ein Duell auf Augenhöhe statt. Ständig wechselte der Vorteil, ohne allerdings auf beiden Seiten  einen klaren Gewinnweg hinzukriegen. So ist die vereinbarte Punkteteilung auf Grund der Ausgeglichenheit in der Endphase der Partie nachvollziehbar. Eine spielstarke Leistung bot (ohne Spielpraxis!) Steve Glaubauf. Er bot Klaus Mäder im gesamten Partieablauf Paroli und konnte die Partie mit einem leistungsgerechten Remis beenden. Das Duell zwischen Reinhold Gottschling und Falk Pollmer wurde nun zum entscheidenden Match des Mannschaftspunktekampfes. Über die gesamte Spielzeit völlig ausgeglichen wurde dieses Nervenspiel zur Konzentrationsfrage. Und hier entschieden kleine Ungenauigkeiten zu Gunsten des Altenburgers. Mit Annemarie Meyer trat ein talentiertes Mädchen gegen ein Routinier an. Sie hielt lange Zeit die Partie in der Waage, bis dann eine Ungenauigkeit zu einem Materialverlust führte, der sich als  spielentscheidend herausstellte.  Mit 9 Mannschaftspunkten befindet sich die Meuselwitzer Mannschaft auf einem 4. Tabellenplatz.Große Besetzungsprobleme führten zu einem Spielausfall für die III. Mannschaft des SC Altenburg. Gleich zwei Mannschaftsmitglieder mussten in der I. Mannschaft aushelfen und ansonsten eingesetzte Nachwuchsspieler standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Trotz dieses Spielausfalls und dem damit verbundenen Punkteabzugs steht die Mannschaft mit 5 Punkten auf einem guten 5. Tabellenplatz.
Windischleuba, den 04.04.17

Manfred Pfau



Der Meuselwitzer Sieg hält den Aufstiegskampf offen!

In der 7. Runde der Schach-Bezirksliga, Ost, bezwangen die Meuselwitzer den Kingsclub 98 Jena mit 5,5:2,5! Mit diesem harterkämpften Mannschaftssieg wurde der 3. Tabellenplatz mit 12 Mannschaftspunkten gefestigt und eine Minimalchance zum Staffelsieg erhalten. Da auch der Spitzenreiter Königsee mit 13 Punkten sowie der MTV Saalfeld 12 Punkten siegreich blieben, wird alles in den beiden letzten Punktspielrunden entschieden. Am Spitzenbrett bot Andreas Eicke Widerstand ohne Ende. Nicht weniger als 6 Stunden Spielzeit und doch hatte der Gegner im Endspiel die glücklichere Spielstellung, die er gekonnt zum Sieg nutzen konnte. Niklas Kühne verstand es, trotz Bauernnachteil das Spiel in der Waage zu halten und konnte ein Remis erzielen. Johannes Naundorf bot eine Glanzvorstellung und zeigte seinem Gegner bei seinem überlegenen Sieg  in aller Deutlichkeit seine Grenzen auf. Sowohl Jörg Schmidt wie auch Clemens Blumenthal brachten mannschaftsdienliche Leistungen und ließen bei ihren Punkteteilungen nichts anbrennen. Jens Schmidt und Torsten Kohl boten in ihren Partien  Finessen vom Feinsten und landeten jeweils einen Mattsieg. Lutz Steigemann erlebte Höhen und Tiefen in seiner Partie. Doch die Partieentscheidung zu seinem Gunsten war der hohe Zeitverbrauch seines Gegners, der das Limit überschritt.
Es musste damit gerechnet werden und es trat ein. Der SC Altenburg hatte in Saalfeld nicht die Spur einer Chance. Gegen den Tabellenzweiten war kein Kraut gewachsen und eine 2 : 6 Niederlage kassiert. Ohne Felix Kühnast am Spitzenbrett (dieses Brett blieb unbesetzt), sowie mehrfachen Ersatz war nichts zu holen.Jürgen Barth, Dietmar Weidauer, Holger Vincenz und Klaus Mäder hielten noch am stärksten gegen die gegnerische Übermacht und konnten jeweils ein Unentschieden erkämpfen. Doch Joachim Haase, Helmut Behnke und Falk Pollmer standen auf verlorenen Posten und mussten ihre Partien abgeben. Damit begann für die Mannschaft mit 5 Punkten eine Rutschpartie auf den 8. Platz und das Abstiegsgespenst droht wie in der Vergangenheit auch in diesem Jahr.
Windischleuba, den 20.03.17

Manfred Pfau



Die Zweite vom SC Altenburg siegt in der Kreisliga!

In der 7. Punktspielrunde der Kreisliga Altenburg/Gera besiegte die II. Mannschaft des SC Altenburg den SV Liebschwitz III klar und deutlich mit 3,5:0,5! Mit diesem Sieg festigte das Team mit 11 Punkten, punktgleich mit der III. Mannschaft des ESV Gera, den 3. Tabellenplatz und bleibt den Spitzenreiter SV Liebschwitz V dicht auf den Fersen. Bernd Reeg am 1. Brett, Gerhard Prechtl und Michael Bellmann machten sehr schnell den Sack zu und münzten ihre Materialgewinne in klare Partiegewinne um. nur Frank Adebar kam in eine Dauerschachfalle und beendete die Partie mit einem Remis.

Der Meuselwitzer SV II war an diesem Spieltag spielfrei und steht mit 9 Punkten auf dem 4. Tabellenplatz.
Die III. Mannschaft des SC Altenburg wurde durch eine Spielabsage der Mannschaft des ESV Gera IV (die ihren Nichtantritt jedoch rechtzeitig bekannt gaben) kampfloser Sieger an allen 4 Brettern. gegenwärtig ist die Mannschaft mit 5 Punkten Tabellenfünfter.

Windischleuba, den 20.03.17
Manfred Pfau


Schwarzer Tag für unsere Schachteams !


Schlechter konnte für den Meuselwitzer SV sowie den SC Altenburg der 6. Punktspieltag der Bezirksliga, Ost, wirklich nicht ablaufen. Im vorentscheidenden Spitzenduell gegen den SV Thuringa Königsee lief für die Schnauderstädter nicht viel zusammen. Nach über 5 Stunden Spielzeit an mehreren Brettern stand die unerwartet hohe 2,5 : 5,5 Niederlage fest. Und da gibt es trotz mancher optimistischer Ausgangslage nach der Eröffnung bei einigen Mannschaftsmitgliedern auch kaum etwas zu beschönigen. Andreas Eicke, der lange dagegen hielt, hatte in seinem Match mit wechselnden Vorteilen auf beiden Seiten erst  im Endspiel keine Möglichkeit, die Niederlage abzuwenden. In einem messerscharfen und knallhartem Kampf behielt Andre Vilmar die Übersicht und hatte auch das spielerische Vermögen, den einzigen Meuselwitzer Sieg heraus zu spielen. Sehr nahe an einem Partieerfolg kam auch Johannes Naundorf in einer verrückten, an verwirrten Stellungsbildern auf beiden Seiten abwechslungsreichen Partie. Das sie mit einer Punkteteilung ganz friedlich endete, war über einen langen Zeitraum nicht absehbar. Leider erlebten ausgerechnet in dem so wichtigen Entscheidungskampf sowohl Jörg wie auch Jens Schmidt einen Tag, absolut zum vergessen. Da  ging und wollte auch gar nichts gehen und sie sahen bei ihren Niederlagen an diesem Tag kein Land in Sicht. Torsten Kohl und Dominic Grossmann ließen nichts anbrennen, aber zu mehr als einem ungefährdeten Remis reichte es für beide nicht. Es passte zu diesem verkorksten Spieltag, das Harald Hofmann, der Remiskönig aus Meuselwitzer Sicht, diesmal patzte und sich eine Niederlage in sein Notationsheft eintragen musste.

Auch der SC Altenburg erlebte einen Punktspieltag, glatt zum vergessen. Ohne Brettsieg und chancenlos, kam eine hohe 2 : 6 Niederlage gegen die II. Mannschaft des SV Schott Jena zustande. Dabei bot Felix Kühnast am Spitzenbrett eine couragierte Partie. Er hatte zwischenzeitlich einen Bauern Minus, trotzdem brachte er viel Gegendruck aufs Brett und ein Remis war der verdiente Lohn. Eine ebenso kämpferische Leistung zeigte Jürgen Barth bei seiner Punkteteilung. Bereits mit einer Figur im Rückstand und wie der sichere Verlierer aussehend, konnte er in der Endphase der Partie das Blatt noch drehen. Doch die "Mittelachse" der Mannschaft mit Ingolf Götze, Joachim Haase, Helmut Behnke und Dietmar Weidauer, brach völlig zusammen und hatte gegen eine, in Bestbesetzung antretende  Jenaer Mannschaft, nicht die Spur einer Chance. Sowohl Holger Vincenz wie auch Michael Bellmann begehrten kämpferisch auf und hatten auch die spielerischen Fähigkeiten, ihre Partien in ausgeglichenen Spielanteilen zu halten. Ihre erzielten Unentschieden waren völlig gerechtfertigt. Mit 8 Mannschaftspunkten und einem 3. Tabellenplatz ist der Meuselwitzer SV immer noch sehr gut platziert, wenn auch die Titelchancen einen argen Dämpfer erlitten haben. Es bleibt abzuwarten, ob sich der Tabellenführer SV Königsee in den letzten drei Punktspielaufgaben noch einen Schnitzer leistet und sich mit gegenwärtigen 11 Mannschaftspunkten noch die Butter vom Brot nehmen lässt. Denn dazwischen liegt der MTV Saalfeld mit 10 Mannschaftspunkten ebenso noch aussichtsreich im Rennen.

Der SC Altenburg auf dem 6. Tabellenplatz hat 5 Punkte auf dem Konto, was durchaus sehr sicher klingt. Ist es aber auf keinem Fall, den die dahinter liegenden Mannschaften haben durchweg gepunktet und den Anschluss hergestellt.

Windischleuba, den 26.02.17

Manfred Pfau



Unsere siegreichen Kreisvertreter jagen den Spitzenreiter aus Liebschwitz!

Der SV Liebschwitz V, gegenwärtiger Spitzenreiter der Schach-Kreisliga  Altenburg/Gera, verfügt über 11 Mannschaftspunkte.  Doch gleich drei Mannschaften haben sich mit je 9 Mannschaftspunkten  auf die Verfolgung gemacht. Es sind der ESV III Gera und erfreulicher Weise die II. Mannschaften vom SC Altenburg und Meuselwitzer SV.  Letzterer hat in der 6. Punktspielrunde  mit der III. Mannschaft von Gera-Liebschwitz nun wirklich keinen Hochkaräter als Gegner und so ist der hohe 3,5 : 0,5 Sieg der Meuselwitzer auch einzuordnen. Bernd Joachim am 1. Brett hatte nach anfänglicher Gegenwehr alles im Griff und siegte souverän. Auch Natalie Kohl und Jessica Uhlig wirkten auf Grund ihrer Spielstärke auf Dauer immer stabiler und boten ihren Gegnern keine Chance. Einzig Anke Kohls Gegenüber brachte Gegenwehr aufs Brett, so das es im Endspiel "nur" zu einem Remis reichte.
Beide Vertretungen des SC Altenburg in Spielklasse mussten in einer Doppelveranstaltung beim ESV Gera antreten. Dabei hatte die II. Mannschaft mit der IV. Mannschaft des ESV Gera ebenfalls einen etwas schwächeren Gegner zu überwinden, das mit einem 3 : 1 Sieg auch gut gelang. Bernd Reeg am 1. Brett spielte gewohnt sehr angriffsbetont und führte seine Partie   zu einem sicheren Sieg. Klaus Mäder ließ nichts anbrennen und erzielte sein, von ihm schon gewohntes Unentschieden. Das gleiche Resultat erreichte Gerhard Prechtl, allerdings in einer brisanten Partie. Obwohl er mit Qualitätsrückstand zu kämpfen hatte, verstand er es, die Stellung zu seinem Gunsten so auszubauen, das sein Gegner nicht wirklich seinen materiellen Vorteil nutzen konnte. Falk Pollmer hatte keinen ernsthaften Widerstand zu überwinden und hatte keine Probleme einen sicher Sieg einzufahren.
Die III. Mannschaft hatte mit dem ESV Gera immerhin einen Aspiranten auf den Titelgewinn. Die Altenburger, (ersatzgeschwächt) bekamen den Unterschied auch deutlich zu spüren und so ging der Kampf 1 : 3 verloren. Am 1. Brett konnte Manfred Pfau seine geringen Vorteile im Endspiel nicht verwerten und erzielte ein Unentschieden. Gleiches Ergebnis bei Valerij Müller, wo kein Leistungsunterschied zu erkennen war. Frank Adebar hielt aus der Eröffnung heraus voll dagegen, doch im Verlaufe der Partie neigte sich das Zünglein der Waage zu Gunsten seiner starkspielenden Gegnerin. Vom jungen Phillip Angus Popp, der erfreulicherweise in die Bresche sprang, waren keine Wunderdinge zu erwarten. Leider "half" er bei seiner Niederlage durch viel zu schnelles Spiel unfreiwillig mit.

Windischleuba, den 26.02.17
Manfred Pfau



Spannung pur in der Stadtmeisterschaft von Altenburg!

Nach der 4. Runde der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach ist festzustellen: alle verbliebenen 20 Teilnehmer fighten, kämpfen und bringen ihre spielerischen Fähigkeiten in eindrucksvoller Weise zum Ausdruck! Allein in der erweiterten Favoritengruppe sind nicht weniger als 8 Schachfreunde, die beste Aussichten haben, in der Titelvergabe ein gewichtiges Wort mit zu reden. Der Turniermodus macht es darüber hinaus auch möglich, das von "hinten" immer noch Spätstarter, die zunächst schwierig ins Turnier gefunden haben, noch alles aufmischen. Auf den veränderten Turniermodus mit der damit verbundenen Verkürzung der Bedenkzeit von 36 Zügen in 1,5 Stunden plus jeweils 30 Minuten bis Blättchenfall, haben sich erfreulicherweise alle Aktiven eingestellt. Auf die Qualität der Kämpfe hat sie sich nicht nachteilig ausgewirkt und war bisher in keiner Partie spielentscheidend. Darüberhinaus wurde mit der Spielzeitverkürzung eine erhebliche Zeitersparnis erreicht, die diesem Turnier noch mehr Lukrativität verlieh!
In den Spitzenpaarung dieser Spielrunde gab es zwischen Jens Schmidt und Andreas Eicke keinen  Sieger und auch in den Paarungen Daniel Kottwitz - Helmut Behnke sowie Manfred Pfau - Jörg Bischoff konnte sich keiner den nötigen Vorteil herausspielen, der zum Partiegewinn gereicht hätte. Einzig der Titelanwärter Birger Watzke konnte  mit einem Sieg über Lothar Kussauer seine Favoritenrolle unterstreichen. Joachim Haase gegen Juri Bondarew, Gerhard Prechtl gegen Marco Klein und Valerij Müller über Günter Funk konnten sich den vollem Punkt sichern und damit zur erweiterten Spitzengruppe stoßen. In dem Duell Falk Pollmer - Dietmar Weidauer  nutzte der Erstgenannte seine Chancen, die ihm sein Gegner bot leider nicht und auch im Nachwuchsmatch Paul Fleischer - Lisamarie Adam galt: Sicherheit geht vor. Somit endeten beide Kämpfe mit einem Remis! Nun hat auch Frank Adebar seine Erfolgsflaute beendet und dem Nachwuchstalent Phillip Angus Popp die erste Niederlage beigefügt.
Windischleuba, den 12.02.17
Manfred Pfau


Klarer Sieg für den Meuselwitz SV - Remis für den SC Altenburg!

In der 5. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga Ost, kehrte der Meuselwitzer SV mit einem klaren 6 : 2 Sieg aus Gera zurück. Der VFL Gera II, an den letzten 3 Brettern mit Ersatz antretend, hatte gegen die Meuselwitzer Präsenz nicht die Spur einer Chance! Mit diesem Sieg bleiben die Meuselwitzer, punktgleich mit dem MTV Saalfeld (jeweils 8 Punkte), ärgster Verfolger des SV Königsee, der mit 9 Punkten führt. Doch der nächste Punktekampf am 26.02.17 führt die führenden Mannschaften im  direkten Duell zusammen. Da kann schon die Vorentscheidung über den Titelgewinn fallen. Das Meuselwitzer Team, angeführt vom Spitzenbrett Andreas Eicke, der in einem knappen und spannenden Match ein Remisangebot seines Gegners akzeptierte, hatte an allen 8 Brettern keine einzige Niederlage aufzuweisen. Niklas Kühne ließ mit druckvollem Spiel seinen Gegner nicht die Spur einer Chance. Sowohl Johannes Naundorf, Jörg Schmidt und Clemens Blumenthal, hatten noch den größten Widerstand zu überwinden. Doch mit ihrem Spielniveau, Kampfgeist und dagegenhalten, wurden letzt-endlich auch diese Hürden bewältigt und jeweils Punkteteilungen erzielt. Den Sack richtig zu machten Jens Schmidt, Torsten Kohl und Lutz Steigemann, die gegen  ihre überforderten Gegner keine nennenswerten Probleme hatten, um  die, nach dem Spielverlauf,  schon lange Zeit feststehenden Brettsiege einzufahren.

Erfreuliche Auswärtsfahrt des SC Altenburg zum Schachclub Jenapharm II.  Die erzielte 4 : 4  Punkteteilung hätte bei etwas Glück durchaus auch ein Altenburger Mannschaftsieg werden können. Nur mit 7 Spielern antretend und zweifachen Ersatz ist das Endergebnis trotzdem positiv zu bewerten, den mit 5 Mannschaftspunkten und einem 4. Tabellenplatz hat sich die Mannschaft  eine Platzierung erspielt und erkämpft, die sie sich schon viele Jahre als erklärtes Ziel gesetzt hatte. Am Spitzenbrett vertrat  Jürgen Barth den fehlenden Felix Kühnast bestens und holte völlig verdient ein remis. Das gleiche Ergebnis stand bei Ingolf Götze, Joachim Haase ( nach langem sehenswerten Kampf), Holger Vincenz, Helmut Behnke (auf dem Brett brannte es förmlich) und Klaus Mäder (hatte echte Chancen zum Sieg und damit auch für den Mannschaftsieg) zu Buche. Ausgerechnet der "Ersatzmann" Falk  Pollmer sorgte mit einer sehr guten Spielleistung für den einzigen Altenburger Brettsieg. Ihm gelang mit diesem Partiegewinn der Ausgleich für den fehlenden Dietmar Weidauer.
Windischleuba, den 31.01.17
 
Manfred Pfau


Unsere Kreisvertreter mischen kräftig mit!

In der 5. Punktspielrunde der Kreisliga Altenburg/Gera, halten sich sowohl die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV wie auch die II. Mannschaft des SC Altenburg mit jeweils 7 Punkten auf  den Plätzen 3 und 4 in der Spitzengruppe. Gemeinsam mit der punktgleichen Mannschaft des ESV Gera III sind sie dem Spitzenreiter, dem SV 1861 Liebschwitz V mit 9 Punkten , dicht auf den Fersen. Die Meuselwitzer traten gegen die III. Mannschaft des ESV Gera in Bestbe-setzung an und es sprang ein klarer 3 : 1 Siege heraus. Dominic Großmann am 1. Brett setzte sich mit mutigem Angriffsspiel sehr sicher durch und ließ seinem Geraer Gegner Frank Wach keine Chance. Harald Hofmann ist ein Mannschaftsspieler und nicht gerade ein Draufgänger. Für ihn gilt in erster Linie: safty first! (Sicherheit geht vor). So ist auch seine erzielte Punkteteilung gegen Steve Kommant einzuordnen. Souverän nahm Bernd Joachim die Geraer Hürde Ralf Kühnelt und war bei seinem Sieg nie in Gefahr. Als der Mannschaftsieg bereits feststand, ließ Jessica Uhlig gegen Theo Meusel nichts mehr anbrennen und begnügte sich, trotz besserer Stellung, sehr mannschaftsdienlich mit einem unentschieden.

Die II. Mannschaft des SC Altenburg trotzte der in Bestbesetzung angetretenen III. Mannschaft des ESV Gera ein 2 : 2 unentschieden ab. Dabei musste das Team ersatzgeschwächt antreten, da 2 Stammspieler in der I. Mannschaft aushelfen mussten. Erwartungsgemäß hatte sich Bernd Reeg mit dem spielstarken Peter Skippe aus Gera auseinandersetzen, was ihm nicht gut bekam. In einem spannenden Match musste er die Überlegenheit seines Gegners anerkennen. Doch dies glich Gerhard Prechtl mit einer famosen Leistung über Kerstin Steckmann aus, die in diesem Kampf chancenlos war! Der Altenburger Nachwuchspieler Paul Fleischer trat nicht an und verpasste damit die Gelegenheit, sich  gegen Stephan Steckmann Spielpraxis zu holen. Michael Bellmann war für den jungen Wilhelm Strauß eine oder mehrere Nummern zu groß und somit war der Kampf in sehr kurzer Zeit entschieden. Doch die anschließende Auswertung des Duells hat den Geraer Nachwuchsspieler bestimmt viel gegeben.

Die III. Mannschaft des SC Altenburg hatte den Spitzenreiter SV 1861 Liebschwitz zu Gast und hielt sich ganz tapfer. Am I. Brett hatte das Altenburger Nachwuchstalent Lisamarie Adam mit Stephan Hilbert einen Gegner, der über ein hohe DWZ-Zahl verfügt. Sie spielte und wehrte sich nach Kräften, doch der Leistungsunterschied machte sich vor allem im Endspiel deutlich bemerkbar und die Niederlage war nicht zu vermeiden. Eine ganz spielstarke Leistung bot Frank Adebar gegen Heike Goldmund. Mit ständigem Angriffsdruck konnte er diesen Kampf für sich entscheiden. Valerij Müller und Jens Schlegel neutralisierten sich im Verlaufe des Spiels immer mehr und keiner verfügte über einen nennenswerten Vorteil, so das die Punkteteilung nachvollziehbar ist.
Mit Phillip Angus Popp gegen Johanna Biele kam ein reines Nachwuchsduell zu Stande, das lange Zeit ausgeglichen war. Doch in der Endphase der Partie neigte sich die Waage auf die Geraer Seite.  Die Mannschaft verfügt  über 3 Mannschaftspunkte und belegt den 7. Tabellenplatz.
Windischleuba, den 31.01.17

Manfred Pfau



Der Meuselwitzer SV siegt und schließt zur Tabellenspitze auf!

Der Meuselwitzer SV ist auch am 4. Punktspieltag der Bezirksliga Ost nicht aufzuhalten und eindeutig auf dem Vormarsch! Gegen die dezimiert antretenden Gäste vom SZE Gera-Langenberg wurde ein klarer und nie gefährdeter 5 : 3 Sieg eingefahren. Damit stehen die Meuselwitzer mit 6 Mannschaftspunkten, gemeinsam mit dem MTV Saalfeld nur noch einen winzigen Punkt hinter dem Tabellenführer SV Königsee auf dem 3. Tabellenplatz!
Ohne die Studenten Niklas Kühne und Andre Vilmar antretend, bot Andreas Eicke am Spitzenbrett, wie gewohnt, eine spielstarke Leistung und war dem Brettsieg ganz nahe. Doch durch eine geschickte taktische Wendung rettete sich sein Gegner in ein Dauerschach, das gleichbedeutend eine Punkteteilung ergab. Auf dem Brett von Johannes Naundorf ist stets eine Menge los! Mit mehreren Bauern im Vorteile und klar auf der Siegerstraße, stellt er eine Leichtfigur ein, die er sich jedoch wieder zurück holt. Am Spielende gab es auch hier keinen Sieger. Jörg Schmidt fehlt im Moment das fehlende Spielglück. Selbst mit Vorteil aus der Eröffnung, konnte er die Partie nicht halten und er musste sie verloren geben. Doch es blieb aus Meuselwitzer Sicht der einzige Partieverlust des Mannschaftskampfes .Sowohl Jens Schmidt wie auch Clemens Blumenthal hatten keine großen Probleme, ihre Partien mit einem Remis abzuschliessen. Sowohl Torsten Kohl wie auch Harald Hofmann machten dann Nägel mit Köpfen und überzeugten mit großem Angriffsdruck in ihrem Spielaufbau und holten souveräne Siege. Lutz Steigemann "steuerte" kampflos noch einen weiteren Mannschaftspunkt bei.
Der Punktkampf SC Altenburg gegen den VFL Gera endete 4 : 4 unentschieden. Gegen die favorisierten Gäste ist das Endergebnis zweifellos positiv zu bewerten und hilft den Altenburgern im Kampf um den Klassenerhalt. Mit nunmehr 4 Mannschaftspunkten, gemeinsam mit dem Kingsclub Jena und Jenapharm Jena, steht der Club auf dem 6. Rang. Der Punktspielkampf gegen den VFL 1990 Gera II  wurde von einer durchgängigen Ausgeglichenheit vom 1. -8. Brett geprägt. Kaum ein Spieler beider Clubs konnte im Spielablauf einen mehr oder weniger deutlichen Vorteil verbuchen, der zu einer Partieentscheidung hätte führen können. In den vollständig ausgekämpften Begegnungen stand an allen Brettern eine Punkteteilung auf dem Notationsblatt und war für den neutralen Betrachter absolut nachvollziehbar! Sowohl Felix Kühnast am  Spitzenbrett, Jürgen Barth, Ingolf Götze und Joachim Haase hatten an den oberen 4 Brettern alle Hände voll zu tun, gegen spielstarke Gegner den Gleichstand herzustellen. Doch mit viel Geschick
und auch etwas Glück in kniffligen Spielsituationen gelang dies am Ende auch. Auch Dietmar Weidauer, Helmut Behnke, Holger Vincenz und Michael Bellmann behielten weitestgehend den Überblick und hatten alles im Griff.
Windischleuba, den 09.01.17

Manfred Pfau



Dies war nicht der Tag unserer Kreisvertreter in Schach!

In der 4. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga, Gera /Altenburger Land, waren unsere Kreisvertreter alles andere als erfolgreich! Es lief nichts zusammen und wo kein Glück, kommt bekanntlich Pech hinzu. Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV erwischte es besonders heftig. Gegen die spielstarken Gäste vom ESV Gera III bekamen sie kein Bein auf die Erde und verloren, mehrmals mit unglücklichen Partieausgang  0 : 4. Vor allem das Meuselwitzer Nachwuchstalent Natalie Kohl kann ein Lied davon singen. Sie spielte aus der Eröffnung konstruktiv und sehr zuverlässig, ließ bis weit ins Mittelspiel nichts zu, doch dann schlug die "Defekthexe" in Form von Materialverlust zu. Anders bei Anke Kohl. In  Anbetracht der drohenden Brettverluste an den anderen Brettern, versuchte sie alles um das Ergebnis erträglicher zu machen. Dabei überzog sie ihre Stellung und das Vorhaben ging nach hinten los. Nicht seinem besten Tag erwischte Dominic Großmann am 1. Brett. Nach stark gespielter Eröffnung verschlechterte sich seine Stellung entscheidend zu seinem Nachteil. Noch härter traf es Bernd Joachim, der einen Leichtfigurenverlust einfach nicht mehr ausgleichen konnte.

Die II. Mannschaft des SC Altenburg war bei der V. Mannschaft von Gera-Liebschwitz zu Gast. Die  1,5 : 2,5 Niederlage stand lange in Frage,. denn die Mannschaft verkaufte sich mit viel Kampfgeist und ständigem Bemühen um Gegenwehr mehr als beachtlich. Am 1 Brett gab es einen Schlagabtausch, der leider zuungunsten des Altenburgers endete. Dies war gleichzeitig die Entscheidung über das Endresultat des Mannschaftskampfes. Denn sowohl KLaus Mäder (nach ausgeglichenen Spielverlauf), Falk Pollmer (hatte Optionen zum Sieg) und Gerhard Prechtl, dessen Angriff nicht zum Partiegewinn reichte, schlossen ihre Partien mit einer Punkteilung ab.

Die III. Mannschaft des SC Altenburg trat zum gleichen Zeitraum in gleicher Spielstätte gegen die IV. Mannschaft des Liebschwitzer Schachclubs an. dezimiert und nur mit 3 Spielern antretend, sprang eine 2 : 2 Punkteteilung heraus. Doch gegen diese Nachwuchsgegnerschaft lag ein Mannschaftssieg im Bereich der Möglichkeiten. Dabei machten Frank Adebar und Valerij Müller ihre Hausaufgaben und zwangen ihre jungen Gegner in die Knie. Da das 4. Brett kampflos abgegeben werden musste kam es nun auf Manfred Pfau am I. Brett an. Doch mit überlegener Stellung lehnte er die Remisangebote seines Gegners ab, geriet in eine Mattfalle, aus der es kein Entrinnen gab.
Der neue Spitzenreiter der Staffel ist  der SV Liebschwitz V mit 7 Punkten. An der 3. Stelle ist der SC Altenburg II mit 6 Punkten platziert, gefolgt von der II. Mannschaft des Meuselwitzer SV mit 5 Punkten auf dem 4. Rang. Die III. Mannschaft des SC Altenburg steht mit 3 Punkten auf dem 5. Platz!
Windischleuba, den 09.01.17

Manfred Pfau



Die Stadtmeisterschaft von Altenburg präsentiert sich offen denn je!

Nach nun mehr drei gespielten Turnierrunden der Stadtmeisterschaft von Altenburg in Schach, ist festzustellen: das größte Schachturnier der Skatstadt
ist von einer großen Ausgeglichenheit in der Leistungsdichte der knapp 30 Teilnehmer geprägt. Ein absoluter Überflieger ist bislang nicht in Sicht! Derzeitiger Spitzenreiter ist Jens Schmidt mit 3 Punkten. Er konnte sowohl gegen Günter Funk, Joachim Haase und Peter Tauchmann siegreich bleiben. Mit 2,5 Punkten ist ihm Titelverteidiger des Vorjahres Andreas Eicke nach Siegen über Falk Pollmer und Juri Bondarew sowie einem Remis gegen Jörg Bischoff hart auf den Fersen. Gleich 7 Konkurrenten folgen mit je 2 Punkten auf den Plätzen 3 - 8. Birger Watzke, besiegte Helmut Behnke und teilte sich gegen Burkhard Vietz (der bedauerlicherweise leider in der Zwischenzeit aus dem Turnier ausscheiden musste) sowie Manfred Pfau die Punkte. Es folgen Peter Tauchmann (mit Siegen gegen Gerhard Prechtl und Lothar Kussauer), Jörg Bischoff (bezwang Valerij Müller und holte gegen Andreas Eicke sowie Daniel Kottwitz jeweils Punkteteilungen), Daniel Kottwitz (bezwang Lisamarie Adam und trennte sich von Manfred Pfau und Jörg Bischoff  unentschieden), Manfred Pfau (mit Sieg über den Nachwuchsspieler Phillip Angus Popp und  jeweils einem Remis gegen die beiden Geraer Teilnehmer Daniel Kottwitz und Birger Watzke). Auch Lothar Kussauer (mit Sieg über (Dietmar Weidauer und Falk Pollmer) sowie Helmut Behnke (war gegen Frank Adebar und Marco Klein erfolgreich),  kamen bisher auf 2 Punkte. Mit 1,5 Punkten haben Joachim Haase (gegen Phillip Angus Popp siegreich und gegen Marco Klein unentschieden), Marco Klein (bezwang Nachwuchsspieler Paul Fleischer und teilte sich mit Joachim Haase die Punkte), Juri Bondarew (bezwang Dietmar Weidauer und spielte gegen Paul Fleischer remis) noch alle Anschlussmöglichkeiten. Günter Funk (bezwang Lisamarie Adam und Remis gegen Gerhard Prechtl) sowie Gerhard Prechtl, der Paul Fleischer das Nachsehen gab und gegen Günter Funk in einer sehenswerten Partie, in der die Vorteile hin und her wechselten, leistungsrecht unentschieden spielte) haben weitere 5 Spieler Optionen nach oben. Falk Pollmer (besiegte Valerij Müller), Dietmar Weidauer (mit Sieg über Frank Adebar) und Valerij Müller ( gewann kampflos) haben jeweils einen Punkt auf ihrem Konto).Die "Nachwuchsabteilung" mit Paul Fleischer (holte ein vielbeachtetes remis gegen Marco Klein) und Lisamarie Adam sowie Phillip Angus Popp, die sich im internen Duell auf ein unentschieden einigten, stellen sich mit Bravour und viel Kampfgeist der großen Herausforderung in diesem Turnier. Mit ihrem bisherigen Auftreten konnten alle drei imponieren  und da sind bei den nächsten Herausforderungen noch manche Überraschungen zu erwarten und gut  möglich. Einzig Frank Adebar, bisher erfolglos und glücklos agierend,  wurde bei seinem spielerischen Können weiter oben erwartet.
Windischleuba, den 16.12.16
Manfred Pfau


Der Meuselwitzer SV verlor in Saalfeld das Spitzentreffen!

In der 3. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga Ost, musste der Meuselwitzer SV, gleich 3 fach ersatzgeschwächt beim Spitzenreiter MTV 1876 Saalfeld antreten.  Mit 3 : 5 ging dieses wichtige Match für die Meuselwitzer verloren, obwohl der Spielausgang sehr knapp war. Gleich an 6 Brettern  (Johannes Naundorf, Jens Schmidt, Torsten Kohl, Dominic Großmann, Harald Hofmann und Lutz Steigemann) konnten die Meuselwitzer den Beweis der Ausgeglichenheit dieses Mannschaftskampfes nachweisen, denn alle Partien endeten mit einer Punkteteilung. Doch wenn gleich  drei Leistungsträger wie Niklas Kühne, Andre Vilmar und Clemens Blumenthal nicht zur Verfügung standen - dies war beim besten Willen nicht auszugleichen.
Noch dazu hatten Andreas Eicke  am Spitzenbrett und Jörg Schmidt an diesem Tag nicht das glücklichste Händchen und verloren ihre Partien. Diese Mannschaftsniederlage ist auch durch die Tatsache erklärlich, das kein einziger Brettsieg erspielt werden konnte. Mit 4 Mannschaftspunkten und dem 3. Tabellenplatz liegt das Team trotzdem weiterhin noch aussichtsreich im Titelrennen.
Der SC Altenburg (ohne den langjährigen und eminent wichtigen, kurzfristig ausgefallenen Leistungsträger Burkhard Vietz) und die II. Mannschaft SC Zeulenroda trennten sich, am Ende leistungsgerecht, 4 : 4 unentschieden. Klare und ihre Leistungsstärke nachweisende Siege erzielten Felix Kühnast am Spitzenbrett, Jürgen Barth und Manfred Pfau. Da sowohl Ingolf Götze wie auch Holger Vincenz jeweils ein absolut sicheres remis beisteuern konnten, war das Endergebnis perfekt. Joachim Haase, Dietmar Weidauer und Helmut Behnke scheiterten an starken Gegnern bzw. wollten zu viel und überzogen ihre Spielanlage. Mit 3 Mannschaftspunkten und einem 5. Tabellenplatz haben die Altenburger gegenwärtig eine Platzierung erreicht, die Hoffnung und Zuversicht auf  den weiteren Verlauf der Punktspiele ausstrahlt.

Windischleuba, den 29.11.16
Manfred Pfau


Die Kreisligamannschaften unseres Kreises sind an der Spitze!

In der 3. Punktspielrunde der Schach-Kreisliga Altenburg/Gera blieben beide Vertretungen des SC Altenburg siegreich! Besonders erfreulich der Sieg der II. Mannschaft, die die IV. Mannschaft des SV 1861 Liebschwitz klar mit 3 : 1 besiegen konnte. Mit diesem schönen Sieg kletterte das Team ungeschlagen mit 6 Punkten an die Spitze der Tabelle. Am 1. Brett siegte Bernd Reeg am Ende klar und sowohl Klaus Mäder wie auch Gerhard Prechtl hatten gegen hoffnungsvolle Geraer Nachwuchsspieler auf Grund ihrer Erfahrung und Routine keine Probleme, die  nötigen Punkte zu holen. Dabei trat die Truppe dezimiert an, den Falk Pollmer am 3. Brett stand kurzfristig nicht zur Verfügung.

Arg personell gebeutelt konnte die III. Mannschaft des SC Altenburg die IV. Vertretung des VFL Gera knapp mit 2,5 : 1,5 bezwingen. Am 1. Brett bot das Altenburger Nachwuchstalent Lisamarie Adam eine beherzte und spielstarke Leistung und nahm nach langer Spielzeit ein Remisangebot ihres Gegners an.  Frank Adebar und Valerij Müller hatten nach anfänglichen Problemen ihre jungen Geraer Gegner im Griff und siegten. Damit konnte das Fehlen vom Nachwuchsspieler Phillip Angus Popp ausgeglichen werden. Mit nunmehr 2 Mannschaftspunkten und einem 5. Tabellenplatz ist das Team absolut im Soll.

Die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV erkämpfte gegen das spielstarke Mannschaft von SV 1861 Liebschwitz V ein 2 : 2 unentschieden. In diesem spannenden Mannschaftskampf, indem die Führung ständig wechselte, konnte sich Jessica Uhlig mit einer feinen Leistung einen eminent wichtigen Brettsieg erspielen. Damit glich sie den Partieverlust von Bernd Joachim am 1. Brett wieder aus. Da sowohl Anke Kohl wie auch Tochter Natalie Kohl  sich mit viel Kampfeinsatz Punkteteilungen erkämpften, war das völlig berechtigte Endergebnis erreicht. Mit 5 Punkten steht das Meuselwitzer Team auf dem 2. Tabellenplatz!

Windischleuba, den 29.11.16
Manfred Pfau


Ein Sahnetag für unsere Schachmannschaften!

Am 2. Punktspieltag der Schach-Bezirksliga, Staffel Ost, wurde der Meuselwitzer SV (immerhin 2-fach mit Ersatz antretend) im Punktkampf gegen die II. Mannschaft vom SV Schott Jena seiner Favoritenrolle gerecht und siegte klar und deutlich mit 5,5 : 2,5. Mit 4 Punkten belegen die Meuselwitzer, punktgleich mit dem MTV 1876 Saalfeld, den 2. Platz der Tabelle. Sowohl Andeas Eicke am Spitzenbrett wie  auch Andre Vilmar machten Nägel mit Köpfen und überzeugten mit viel taktischem Geschick. Leider überzog Johannes Naundorf nachstark gespielter Eröffnung seine Partei und verlor. Doch dies sollte die einzige Niederlage bleiben, denn nach dem kampflosen Punktgewinn von Torsten Kohl hieß die Devise: Absicherung des Mannschaftssieges. Und dies setzten Clemens Blumenthal, Jens Schmidt und Dominic Großmann mit ihren Punkteteilungen gekonnt in die Tat um. Noch einen obendrauf setzte Lutz Steigemann, der gleich 3 Freibauern zum Laufen brachte und folgerichtig einen souveränen Partiegewinn verbuchen konnte.

Der SC Altenburg, dezimiert und mit 2 fachen Ersatz in Jena antretend, besiegte den Kingsclub 98 Jena mit 5 : 3. da ist die Frage erlaubt: brauchen die Altenburger so eine Ausgangsposition, um erfolgreich zu sein? Am Spitzenbrett bot Felix Kühnast eine spielstarke Leistung und landete einen Mattsieg. Jürgen Barth und Helmut Behnke erzielten jeweils ein remis, während das 3. Brett kampflos abgegeben werden musste. Mit seinem Siege holte sich Dietmar Weidauer ein Erfolgserlebnis, um das er schon länger gekämpft hatte. Zwei Partiegewinne erzielten die "Ersatzspieler" Manfred Pfau und Klaus Mäder, auch wenn bei ihren Erfolgen die Schachgöttin Caissa kräftig mithalf! Nur Joachim Haase musste die Überlegenheit seines Gegners anerkennen und streckte die Waffen. Mit 2 Punkten und einem 6. Tabellenplatz hat der SC Altenburg die Mission Klassenerhalt (eine andere Zielstellung steht nicht zur Debatte) vielversprechend begonnen!

Windischleuba, den 07.11.16

Manfred Pfau



Klare Siege für den Meuselwitzer SV II und SC Altenburg II!

In der II. Punktspielrunde der Kreisliga Altenburg/Gera  besiegte die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV
die IV. Mannschaft  von Gera/Liebschwitz deutlich mit 3 : 1. In dieser Spielklasse treten alle Mannschaften mit je 4 Schachfreunden an und den Nachwuchstalenten wird die Gelegenheit gegeben, sich Spielpraxis anzueignen. So geschehen in Meuselwitz, wo der hoch überlegene Gastgeber mit den Nachwuchsspielern aus Liebschwitz keine sonderlicher Mühe hatte, diesen hohen Sieg einzufahren. Die Stellungsvorteile, die sich sowohl Harald Hofmann am 1. Brett wie auch Bernd Joachim bereits aus der Eröffnung heraus erarbeiteten, zahlten sich in ungefährdeten Siegen aus. Ganz anders die Konstellation  zwischen dem Meuselwitzer Nachwuchstalent Natalie Kohl gegen den favorisierten Geraer Mannschaftsleiter Stephan/Jörg Hilbert, der im Verlaufe dieses Matchs seine liebe Not hatte, noch eine Punkteteilung zu erkämpfen!  Die Meuselwitzer Spielführerin Anke Kohl ließ in ihrem Duell gegen ein blutjunges Nachwuchstalent Gnade vor recht geschehen und begnügte sich mit dem gleichen Ergebnis. Mit 4 Punkten ist die Meuselwitzer Mannschaft damit Tabellenführer vor der punktgleichen Mannschaft Liebschwitz III.
Die II. Mannschaft des SC Altenburg hatte gegen das sehr junge Team vom VFL Gera IV  keine Hürden zu überspringen und siegte klar und deutlich mit 4 : 0. Sowohl Bernd Reeg am 1. Brett sowie Falk Pollmer, Gerhard Prechtl und Frank Adebar durften sich in die Siegerliste eintragen. Zur sportlichen Einstellung gehört, das die Partien nach dem Kampf mit dem gegnerischen nachwuchs analysiert werden. Und eine der Hauptursachen, die zu Nachteilen im Kampf beitragen, ist das viel zu schnelle eigene Spiel und zu wenig Beachtung der Möglichkeiten, die dem jeweiligen Gegner zur Verfügung stehen! 
Mit 2 Mannschaftspunkten belegen die Altenburger den 2. Platz in der Tabelle. Die III. Mannschaft des SC Altenburg war spielfrei.
Windischleuba, den 07.11.16

Manfred Pfau



Erfolgreicher Saisonauftritt des Meuselwitzer SV!


In der I. Punktspielrunde der Schach-Bezirksliga Ost, besiegten die nicht in Bestbesetzung antretenden Meuselwitzer den Jenaer Gastgeber SV Jenapharm II souverän mit 5 : 3.
Am Spitzenbrett überzeugte Andreas Eicke, der sich ständig steigend Materialvorteil erarbeitete und seinem Gegner keine Chance ließ. Noch eindeutiger beherrschte Niklas Kühne sein Gegenüber, gestattete ihm in keiner Phase des Matchs Zuzug zum Spiel und gewann ganz klar. Johannes Naundorf wie Jörg Schmidt erspielten sich Eröffnungsvorteil, den sie im weiteren Spielverlauf allerdings wieder hergaben. Doch an den verdienten Punkteteilungen gab es keinen Zweifel. Mannschaftsleiter Jens Schmidt ging mit gutem Vorbild voran und krönte seine spielstarke Leistung mit einem Mattsieg. Torsten Kohl und Dominic Großmann kamen nicht zum vollen Erfolg, da beiden ein Plan fehlte, erfolgversprechende Aktionen herzustellen. Deshalb waren die Remis nach den Spielverlauf nachzuvollziehen. Der erstmals eingesetzte Lutz Steigemann verschlechterte nach gutem Beginn durch unglückliche Bauernzüge seine Stellung und musste die Partie aufgeben. 
Der Erstauftritt des SC Altenburg endete mit der fast zu erwartenden 3 : 5 Niederlage gegen die favorisierten Gäste vom SV Thuringia Königsee. Vor allem an den beiden Spitzenbrettern gingen beim Gegner Hochkaräter ans Brett, gegen die kein Kraut gewachsen war. Dies bekamen Jürgen Barth ( vertrat das  fehlende Altenburger Spitzenbrett Felix Kühnast) und Ingolf Götze mehr als deutlich zu spüren. Beide mussten sehr zeitig passen! Burkhard Vietz hatte seinen ebenso spielstarken Gegner dagegen fest im Griff und am Rand einer Niederlage. Doch eine kleine Ungenauigkeit in einer Kombination ergab am Ende nur ein Remis. Joachim Haase wie auch Dietmar Weidauer bekamen ihre Probleme in ihren Partien nicht unter Kontrolle und waren absolut chancenlos. Das die Gäste an den drei hinteren Brettern nicht die Spielstärke ihrer Mannschaftskameraden besitzen, war auch in Altenburg bekannt. Somit erzielte Holger Vincenz ein ganz sicheres Remis und noch besser machten es bei ihren Brettsiegen der sich nervenstark zeigende Helmut Behnke ( drehte ganz gekonnt die Partie zu seinen Gunsten) und Manfred Pfau, dem ein Bauervorteil im Endspiel ausreichte.
Windischleuba, den 26.09.16
Manfred Pfau


Die Meuselwitzer erspielen sich einen Kantersieg!

In der I. Runde der Kreisliga Altenburg/Gera, begann die II. Mannschaft des Meuselwitzer SV die Punktspielserie mit einem souveränen 4 : 0 Sieg über den VFL 1990 Gera IV.  
Allerdings: die Gäste reisten mit blutjungen Nachwuchs und dezimiert an, waren glatt überfordert und so ist dieses Ergebnis auch einzuordnen. Harald Hofmann machte am 1. Brett nicht viel Federlesen mit seinem Gegner und siegte sehr sicher. Sowohl Bernd Joachim wie Anke Kohl erteilten ihren Nachwuchsgegnern jüngster Art eine Lehrstunde im königlichen Spiel, die für die Youngster aus Gera nur hilfreich sein konnten. dazu siegte Reinhold Gottschling kampflos. Mit diesem Mannschaftssieg stürmt die Meuselwitzer Mannschaft souverän an die Tabellenspitze!Ein clubinternes Punktspiel in der gleichen Spielklasse entschied.
Die II. Mannschaft des SC Altenburg mit 2,5 : 1,5 über die III. Mannschaft. Auf Grund der Abgabe von Spielern an die I. Mannschaft sowie kurzfristigen Ausfällen in beiden Mannschaften fanden nur 2 Kämpfe in diesem Mannschaftskampf statt. Somit siegte Bernd Reeg  (die II. Mannschaft zu erst genannt) am I. Brett kampflos über Lisamarie Adam. Da Klaus Mäder passen musste, sorgte sein Gegner Frank Adebar mit einem kampflosen Sieg für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch  Falk Vollmer zeigte sich über Valerie Müller überlegen und siegte und so hing der Ausgang des Mannschaftskampfes vom Nachwuchsmatch zwischen Paul Fleischer und Phillip Angus Popp ab.  Doch die beiden taten sich nicht wirklich weh und einigten sich auf einen unentschiedenen Partieausgang!Windischleuba, den 26.09.16
Manfred Pfau


Vor der Saison ist nach der Saison!

Unsere Kreisvertreter im königlichen Spiel stehen vor neuen Punktspiel-Herausforderungen. In der Bezirksliga Ost hat der Meuselwitzer SV die Auswärtshürde beim SV Jenapharm II vor der Brust, während der SC Altenburg vor einem Heimspiel gegen  den SV Thuringia Königsee steht. Personell gibt es gegen über dem Vorjahr so gut wie keine Veränderungen. Die Meuselwitzer, die ganz unglücklich und hauchdünn am Wiederraufstieg zur Landesklasse vorbei  schrammten, brennen darauf, bei der Titelvergabe wieder ein gewaltiges Wort mit zu reden. Aus einer ausgeglichenen Mannschaft von 8 Spielern ragten  Andreas Eicke am 3. Brett mit 5,5 Punkten und  punktgleich mit den Besten an diesem Brett heraus und am 8. Brett wurde Jens Schmidt mit überragenden 6,5 Punkten erster an diesem Brett. Bester Ersatzspieler  wurde Torsten Kohl mit 5,5 Punkten und ganz starken spielerischen Leistungen. Doch nicht viel nach standen ihm Clemens Blumenthal ((5 Punkte)am Brett 7 und Jörg Schmidt mit 4 Punkten am 5. Brett.Der SC Altenburg, der wie bereits in den Jahren zuvor auf dem letzten Drücker die Klasse halten konnte, tritt mit der gleichen Besetzung an und hat sich vorgenommen, eine viel stärkere Rolle in den anstehenden Punktspielen zu spielen. Im vergangenen Jahr ragte Burkhard Vietz mit 6 Punkten am 4. Brett heraus und auch Joachim Haase brachte  am 5. Brett 4 Punkte auf sein Konto. Am 3. Brett holte Ingolf Götze 3 Punkte und die gleiche Punktzahl erkämpfte Holger Vincenz am 7. Brett und Manfred Pfau als Ersatzspieler. Felix Kühnast (Brett 1), Helmut Behnke (Brett 8) und Michael Bellmann, (ebenfalls Ersatzspieler) bei nur 3 Einsätzen (!) erspielten sich 2,5 Punkte.Der SC Altenburg II, der aus der Bezirksklasse ausschied, startet mit  2 Mannschaften in der Kreisliga Altenburg/Gera. In dieser Klasse gehören 4 Spieler zu einer Mannschaft. Klaus Mäder (Brett 3) und Falk Pollmeram 4. Brett holten beachtliche 3,5 Punkte. Nachwuchspieler Linus Woitke (Ersatzspieler) kam bei 5 Einsätzen auf starke 3 Punkte und  und auch Frank Adebar konnte sich am 8. Brett 2,5 Punkte gut schreiben lassen. Die erbeuteten 1,5 Punkte von Gerhard Prechtl (Brett 6) und vom Ersatzspieler Valerij Müller machen Hoffnung auf mehr.Auch die II. Mannschafts des Meuselwitzer SV konnte die Bezirksklasse nicht halten und wird mit neuer starker Besetzung als ein Titelfavorit gehandelt. dafür sprechen die spielstarken Leistungen vom Ersatzspieler Lutz Steigemann, der 5 Punkte holte und zu den Brettbesten zählte. Des weiteren Dominic Großmann, Harald Hofmann, Anke Kohl, die wiederholt ihre Spielstärke bewiesen. Ebenso Bernd Joachim und die Nachwuchsspielerinnen Natali Kohl, Tina Neumann ,Jessica Meyer und Lea Jubelt, von denen noch eine Menge zu erwarten ist! 

Windischleuba, den 20.09.16
Manfred Pfau